Tag der Architektur 2017

Sammlung

Am 24. und 25. Juni fand zum 23. Mal der „Tag der Architektur“ statt. Im Rahmen der bundesweiten Initiative „Architektur schafft Lebensqualität“ präsentierten die Architektinnen und Architekten 63 Objekte in 24 Städten und Gemeinden Thüringens.

  • Klima-Pavillon
    | Foto: reich.architekten BDA

    In Zusammenarbeit mit Prof. Jürgen Ruth (bluekon3, Weimar) und im Auftrag der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) haben reich.architekten BDA in nur wenigen Monaten den Klima-Pavillon für die Landesgartenschau 2017 in Apolda geplant und seine Realisierung begleitet. Der Pavillon informiert über den Klimawandel, geplante klima- und energiepolitische Initiativen des Freistaates und bietet Umweltschutz zum Anfassen. Er dient für die kommenden Jahre als zentrale Anlaufstelle für Klimafragen, als Treffpunkt für alle, die sich informieren, austauschen und einbringen wollen. Die ThEGA organisiert und betreut den Pavillon im Auftrag des Thüringer Umweltministeriums. Nach Ende der Landesgartenschau wird er in den kommenden Jahren auch in anderen Städten Thüringens zu Gast sein.

    Adresse
    Landesgartenschau Apolda 2017, Herressener Promenade
    99510 Apolda

    Planungsbüros
    reich.architekten BDA, Weimar
    Planungsbüro Rau - Landschaftsarchitektur, Weimar

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Andreas Reich
    Dipl.-Ing. (FH) Landschafts­architekt Karl Georg Rau
    Prof. Dr.-Ing. Jürgen Ruth

    Bauherr
    Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur GmbH (ThEGA), im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN), Erfurt

    Fertigstellung
    April 2017

  • Multifunktionale Dreifeldsporthalle
    Nordwestansicht | Foto: Junk & Reich Architekten, © Ali Moshiri

    Die Dreifeldsporthalle ist Teil des neuen Sportkomplexes an der Adolf-Aber-Straße. Sie soll für Schul- und Vereinssport, aber auch als Veranstaltungsort genutzt werden, zum Beispiel während der Landesgartenschau 2017. Die Halle präsentiert sich zum Festplatz hin mit einer großflächigen Glasfassade. Dach und Giebel bilden den Rahmen, unter dem die Funktionen zusammengefasst werden. Ein Foyer empfängt die Besucher und leitet in die Halle bzw. ins Obergeschoss weiter, in dem sich die Tribünen, ein Vereins- und ein Multifunktionsraum befinden. Da der Baukörper in den anstehenden Hang geschoben wurde, kann die Tribünenebene auch direkt von der Südseite aus erschlossen werden. Die Halle wurde in Stahlbetonbauweise errichtet. Leimholzbinder tragen das extensiv begrünte Dach.

    Adresse
    Am Sportpark
    99510 Apolda

    Planungsbüros
    Junk & Reich Architekten BDA Planungsgesellschaft mbH, Weimar
    Hartmann + Helm Planungsgesellschaft mbH, Weimar | Helk Architekten und Ingenieure GmbH, Mellingen

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Klaus Reich

    Bauherr
    Stadt Apolda, vertreten durch den Fachbereich Stadtplanung und Bauwesen

    Fertigstellung
    August 2016

  • Kindererlebniswelt „Rumpelburg“
    Straßenansicht | Foto: Sabine Schwerin

    Die 2011 eröffnete Kindererlebniswelt „Rumpelburg“ erfreute sich von Anfang an eines hohen Zuspruchs. Durch die Angliederung des benachbarten Gebäudes erfolgte eine Raumerweiterung auf allen Geschossebenen mit vielen neuen Möglichkeiten der Erlebbarkeit. Der Empfangs- und ein großzügiger Garderobenbereich entstanden im Erdgeschoss. Besondere Highlights bilden das Baumhaus und ein begehbares Spielhaus für die ganz kleinen Besucher. Mit der Nutzungsänderung des ehemaligen städtischen Kostümverleihs ging eine komplette Gebäudesanierung einschließlich statisch-konstruktiver Eingriffe in die Holztragkonstruktion einher. Das besondere Konzept des Spielraumausbaus, die thematischen Illusionsmalereien sowie das Prinzip der Fassadengestaltung finden sich bei der Gebäudeerweiterung wieder.

    Adresse
    Sperlingsgasse 4-5
    99947 Bad Langensalza

    Planungsbüros
    Architekturbüro Dipl.-Ing. Sabine Schwerin, Erfurt
    Künstlerische Holzgestaltung Bergmann GmbH, Kulturinsel Einsiedel / Arvid von Oertzen, Grafik und Illustration, Gustow

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architektin Sabine Schwerin

    Bauherr
    Stadt Bad Langensalza

    Fertigstellung
    Oktober 2014

  • Büro- und Verwaltungsgebäude
    | Foto: architektengruppe ZINGEL

    Die Firma „Technogel Germany GmbH“ realisierte an ihrem Produktionsstandort in Berlingerode den Neubau eines Büro- und Verwaltungsgebäudes. Dabei blieb das Produktionsgebäude mit seiner Nutzung bestehen und wurde um ein autarkes Verwaltungsgebäude erweitert. Durch den neuen Haupteingang mit repräsentativer Vorplatzgestaltung erfolgte eine Verlagerung der Kundenbetreuung zum Neubau. Die Konstruktion erfolgte in Stahlbetonskelettbauweise mit Stahlbetonstützen und Wandscheiben sowie teilweise in konventionellem Mauerwerksbau. Die Außenwände bestehen aus Stahlbetonfertigteilwandscheiben mit vorgehängter Fassade aus Aluminiumblech, die Innenwände aus Stahlbetonfertigteilwandscheiben in Sichtbetonqualität sowie Glastrennwänden.

    Adresse
    Zum Eichberg 1
    37339 Berlingerode

    Planungsbüro
    architektengruppe ZINGEL, Hildesheim

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Thomas-Michael Kühl

    Bauherr
    Technogel Germany GmbH, Berlingerode

    Fertigstellung
    Dezember 2016

  • Einfamilienhaus Baldauf
    | Foto: B19 Architekten BDA

    Das neue Einfamilienhaus in Breitungen liegt zwischen einer bestehenden traditionellen Gebäudestruktur unweit der durch den Ort verlaufenden Werra. Die gewählte Kubatur des Gebäudes fügt sich in die bestehende Bebauung ein und bildet durch die konsequente Dachgeometrie einen spürbaren Kontrast zur Umgebung. Das Gebäude besticht durch eine großzügige umlaufende Holzterrasse, die durch große Dachüberstände in einzelnen Bereichen geschützt ist. Die entstandenen Fensteröffnungen stellen einen starken Bezug zum Außenraum her und durchfluten den Wohnraum mit Tageslicht. Kernelement des Entwurfes bildet die fließende Raumstruktur, welche optimal auf die Bedürfnisse der Bauherren eingeht. Die gewählten Materialien heben die individuelle Formensprache des Gebäudes hervor.

    Adresse
    Wirtsgasse 1b
    98597 Breitungen

    Planungsbüro
    B19 ARCHITEKTEN BDA, Barchfeld

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Matthias Döhrer

    Bauherr
    Kay Baldauf, Breitungen

    Fertigstellung
    Januar 2015

  • Lutherhaus · Eisenach

    Sanierung/Innenraumgestaltung

    Lutherhaus
    | Foto: INARTE Innenarchitektur Stefan Schmidt, © Stiftung Lutherhaus Eisenach, Anna-Lena Thamm

    In Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017 wurde das Lutherhaus in Eisenach, eines der ältesten Fachwerkhäuser in Thüringen, vollständig denkmalgerecht saniert. Seit 1956 ist die Europäische Kulturerbestätte ein Museum. Die durchgeführten Sanierungsarbeiten umfassten die Dachkonstruktion, die Fachwerkfassaden sowie den Innenhof mit Galerie. Im Innenbereich wurden die Treppenanlagen, Fußböden, Decken und Wände aufwendig überarbeitet. Darüber hinaus wurde die Haustechnik erneuert. Das Dachgeschoss dient nun als Büroetage. Die Erdgeschoss-, Obergeschoss- und Zwischengeschossebenen sind komplett für die Dauerausstellung hergerichtet worden. Im Erdgeschoss des neu errichteten Nachbargebäudes wurde das Museum um einen Museumsshop und zusätzliche Räumlichkeiten für Sonderausstellungen erweitert.

    Adresse
    Lutherplatz 8
    99817 Eisenach

    Planungsbüro
    INARTE Innenarchitektur Stefan Schmidt, Leinefelde-Worbis

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Innenarchitekt Stefan Schmidt

    Bauherr
    Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, vertreten durch das Landeskirchenamt, Erfurt

    Fertigstellung
    September 2015

  • Geschäftshaus
    | Foto: Architekturbüro Ballasus, © Marius Ballasus

    Das Büro- und Geschäftshaus „Anger 24“ wurde 1900 als „Haus zur Goldenen Krone“ von den Gebrüdern Lamm errichtet. Ursprünglich wurde es als Textilgeschäft mit Textilfertigung genutzt. 1998 wurde das Gebäude an einen Investor verkauft und komplett saniert. Das heutige Geschäft sollte 2016 um weitere Verkaufsflächen vergrößert werden. Das erste Obergeschoss wurde der Ladennutzung zugefügt und der eingeschossige Wintergarten durch einen großzügigen Glasanbau ersetzt. Dieser beherbergt die Erschließung zum Unter- und Obergeschoss. Durch den Verzicht auf Decken im Glasanbau entstand ein imposanter Raum, welcher Sichtbeziehungen in alle Verkaufsebenen zulässt und großzügig wirkt. Die neue Glasfassade bezieht die Keilhauergasse durch große ungeteilte Glasflächen in den Verkaufsraum mit ein.

    Adresse
    Anger 24
    99084 Erfurt

    Planungsbüro
    Architekturbüro Ballasus, Weimar

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Jürgen Ballasus

    Bauherr
    gewerblich

    Fertigstellung
    November 2016

  • Friseur „Rundhairum“
    Schnittplätze | Foto: herrschmidt architektur, © Marcel Krummrich

    Eine Filiale des seit über zwanzig Jahren erfolgreichen Unternehmens „Rundhairum“ wurde erweitert sowie zeitgemäß und nachhaltig umgebaut. Im Erdgeschoss eines kleinen Altstadthauses an der Barfüßerkirche gelegen, steckt sich der Grundriss bis zum Innenhof durch und dreht sich mit der historischen Struktur des Hauses gegenüber der Eingangsfassade. Die Verdrehung wird im Inneren auf alle Ausbauelemente (Möbel, Lichtvouten, Decken, Fußboden usw.) übertragen und verbindet sich zu einer dynamischen Gestaltungslinie. Diese gliedert den Grundriss in eine Empfangs- und Wartezone mit angeschlossenem Retail sowie den Bereich der Schnitt- und Waschplätze. Holzoberflächen bei Möbel, Fußboden und Lammellenwänden in Verbindung mit Vintage-Fliesen und Mustertapeten schaffen eine nachhaltige und warme Grundstimmung für die Gäste des Salons.

    Adresse
    Barfüßerstraße 3
    99084 Erfurt

    Planungsbüro
    herrschmidt architektur, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Thomas Schmidt

    Bauherr
    gewerblich

    Fertigstellung
    Oktober 2016

  • Parkhaus Reglermauer
    | Foto: Architekturbüro Stadermann, © Gerold Grimm, fotografie-grimm-leinefelde

    Die puristische, sachliche, aber dennoch spannungsreiche Fassade des Parkhauses formuliert eine gelungene Antwort auf die Architektur der benachbarten spätromanischen Reglerkirche. Wie ein Vorhang aus schwerem Tuch schmiegt und schwingt sich die Weißbetonfassade, förmlich ein sanftes Rascheln erzeugend, um den Baukörper. Die Basis der Fassadengestalt bildet der Sockel aus Matrizenbetonelementen, dessen Optik als moderne Interpretation der Natursteinfassade der Reglerkirche an behauenen Stein erinnert. Die aufgeworfene Struktur der Matrize verleiht der Oberfläche ein lebendiges, Brillanz erzeugendes Schimmern. Die Weißbetonfassade geht aus technischen Gründen in eine zu 90 Prozent perforierte und durch sechs unterschiedlich aufeinander abgestimmte Farbnuancen akzentuierte Alu-Lochblechfassade über.

    Adresse
    Bahnhofstraße 5/Reglermauer
    99084 Erfurt

    Planungsbüro
    Architekturbüro Stadermann - Architekten BDA, Hausen

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Ottmar Stadermann

    Bauherr
    Sabine Kieft, Hagen

    Fertigstellung
    April 2016

  • Mehrfamilienhaus Neuerbe
    Hofansicht | Foto: Planungsgruppe Korb

    In unmittelbarer Nähe zum Flutgraben der Erfurter Gera und dem zentral gelegenen Anger entstand ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt zwölf Wohneinheiten. Bei der Gestaltung der Immobilie wurde auf die Verwendung von hochwertigen Materialien und neuster Technik Wert gelegt. Ein begrünter Innenhof sowie Balkone und Terrassen bieten den Bewohnern ausreichend Rückzugsmöglichkeiten, um der Hektik des Alltags auch im Stadtkern entfliehen zu können.

    Adresse
    Neuerbe 19-21
    99084 Erfurt

    Planungsbüro
    Planungsgruppe Korb GmbH, Buttelstedt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Alexander Korb

    Bauherr
    gewerblich

    Fertigstellung
    April 2017

  • Unterkunftsgebäude für Aus- und Fortbildungszentrum
    Südostansicht des Neubaus | Foto: hks l architekten

    Um dem wachsenden Bedarf an Unterkunftsplätzen Rechnung zu tragen, errichtete das Bildungswerk Bau Hessen-Thüringen am Standort in der Apoldaer Straße einen Neubau zur Erweiterung des bestehenden Unterkunftsgebäudes für Aus- und Weiterzubildende. Der dreigeschossige, kompakte Gebäuderiegel mit circa 780 Quadratmeter Grundfläche beherbergt überwiegend Einzel- und Doppelzimmer mit jeweils separaten Nasszellen zur Unterbringung von rund 120 Personen. Über eine zweigeschossige, verglaste Brücke wird der Neubau mit dem Bestand verbunden.

    Adresse
    Apoldaer Straße 3
    99081 Erfurt

    Planungsbüro
    hks architekten GmbH, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Michael Rommel
    Prof. Dipl.-Ing. Architekt Ulf Hestermann

    Bauherr
    Bildungswerk Bau Hessen-Thüringen e.V., Erfurt

    Fertigstellung
    März 2017

  • Gemeindehaus St. Laurentius
    Alt und Neu | Foto: Funken Architekten, © M. Luding

    Die Kirchengemeinde St. Lorenz beabsichtigte, auf ihrem Grundstück das bestehende sanierungsbedürftige Gemeindehaus aus den 1960er-Jahren durch einen modernen Neubau zu ersetzen. Der Neubau erhielt einen elliptischen, trennbaren Gemeindesaal, der Platz für circa 80 bis 100 Besucher bietet, sowie dazugehörige Nebenräume. Ebenso wurde im Zuge der Baumaßnahme das ebenengleiche Erdgeschoss des Pfarrhauses umstrukturiert und saniert. In seiner Ausgestaltung gliedert sich das Gemeindehaus in die Nische der umgebenden Nachbarbebauung ein und öffnet sich zum Innenhof für den Besucher. Durch die Ausbildung einer rollstuhlgerechten Rampe wird der barrierefreie Zugang ermöglicht. Der Neubau wurde in teilelementierter Holzbauweise errichtet.

    Adresse
    Pilse 30
    99084 Erfurt

    Planungsbüro
    funken architekten, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Matthias Funken

    Bauherr
    Katholische Kirchengemeinde St. Lorenz, Erfurt

    Fertigstellung
    November 2016

  • Restaurant „Louisiana“
    Innenhof | Foto: PSL Landschaftsarchitekten, © Ralph Hinterkeuser

    Im Hof wurden störende Einbauten und überkommene Vegetation entfernt. Die Betonmauern erhielten eine Verkleidung aus Holzlamellen, kombiniert mit einem blendfreien LED-Band. Bodeneinbauleuchten in der Pflasterfläche illuminieren die farbigen Hauswände. Tore, Schränke und Pflanztröge wurden in Form und Farbe aufeinander abgestimmt. Ein vertikaler Kräutergarten aus textilem Material ist ein Hingucker an der Mauerwand und bietet frischen Nachschub für die Küche. Historische Grabsteine aus dem Viertel wurden mittels Licht in Szene gesetzt. Kletterpflanzen, Stauden und Frühblüher bestücken die Pflanzflächen. Mit Sträuchern bepflanzte Tröge wurden als Sichtschutz im Raum positioniert. Die bauseits gestellte Markise, mit Licht und Heizung, ermöglicht die Nutzung bei jedem Wetter.

    Adresse
    Futterstraße 14
    99084 Erfurt

    Planungsbüro
    PSL Landschaftsarchitekten Ziegenrücker. Dorlas., Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Landschafts­architektin Andrea Ziegenrücker

    Bauherr
    Manfred Sawo, Erfurt

    Fertigstellung
    Mai 2016

  • Mehrfamilienhaus KL 28
    Straßenfassade | Foto: Lars Jugel, Hauschild-Architekten

    Der Neubau befindet sich an der Ecke Klausener Straße/Wilhelm-Busch-Straße und schließt eine Lücke in der geschlossenen Quartiersbebauung. Die Fassaden des Wohnhauses sind in Höhe und Tiefe gestaffelt und orientieren sich an den Gestaltungselementen der angrenzenden Gründerzeitbebauung, die zeitgemäß interpretiert wurden. Die einheitlichen Fensteröffnungen sind symmetrisch angeordnet und die halb eingezogenen Balkone in die Fassade integriert. In den Obergeschossen sind großzügig geschnittene Zwei-, Drei- und Vierraum-Eigentumswohnungen konzipiert, mit Wohnflächen von 57 bis 143 Quadratmeter. Im Keller- und Erdgeschoss sind 16 Parkplätze und ein kleines Ladenlokal untergebracht. Die 16 Wohnungen werden über ein offenes, kommunikatives Treppenhaus mit umlaufenden Galerien erschlossen.

    Adresse
    Klausener Straße 28
    99099 Erfurt

    Planungsbüro
    Hauschild-Architekten BDA, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architektin Sabine Hauschild

    Bauherr
    GSW Gemeinnütziges Siedlungswerk GmbH, Frankfurt am Main

    Fertigstellung
    März 2017

  • Haus K
    Terrassenebene | Foto: Helge Bucki

    Auf dem Baugrundstück befand sich ein altes Lagergebäude. Nach Abriss entstanden mit Neubau des Wohnhauses die Hof- und Eingangsebene, die Terrassenebene und der Hochgarten. Im Untergeschoss befinden sich der Eingang, eine Garage, die Haustechnik und ein Gästebereich. Auf der Terrassenebene liegen die Wohnräume mit großzügigem Außenbezug des Wohn-, Koch- und Essbereiches. Eine Stützmauer trennt die weitläufige Terrasse mit Sonnendeck und Sitzecke vom Hochgarten, wo ein kleiner Obst- und Gemüsegarten angelegt wird. Auf einem erhalten gebliebenen Turmstumpf mit 1,4 Meter dicken Wänden wurde ein Gründach aufgebaut und in die Terrassenebene integriert. Das Gebäude wurde energetisch hochwertig ausgeführt. Sehr guter Wärmeschutz der Gebäudehülle, Wärmepumpe, kontrollierte Wohnraumlüftung und Solaranlage sorgen für geringe Betriebskosten.

    Adresse
    Alte Mühlhäuser Straße 22a
    99090 Erfurt OT Tiefthal

    Planungsbüro
    Helge Bucki Freier Architekt, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Helge Bucki

    Bauherr
    privat

    Fertigstellung
    November 2016

  • Sport- und Rehazentrum
    Straßenansicht | Foto: ADOBE Architekten + Ingenieure, © Erik Seyffarth

    Das Projekt stellt eine Symbiose aus einem nachhaltig angelegten Gesundheitsmanagement und einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Gebäudestruktur dar. So soll durch den Gleichklang von Aufklärung, Prävention, Heilung und Sport ein sinnvoller Umgang mit der menschlichen Gesundheit gepflegt werden. Es war daher Anspruch, mit einem auf Nachhaltigkeitsaspekte ausgerichteten Gebäude eine geeignete bauliche Hülle zu schaffen. Zur Sicherung dieser Aspekte wurden die Kriterien der DGNB zugrunde gelegt. Neben verschiedenen Sport- und Fitnessräumen sind ein Bewegungsbad, eine Sauna, ein Physiotherapiebereich, ein Speiseraum und ein Vortragsraum untergebracht. Im Obergeschoss befindet sich der Bereich für Ärzte und Berater. Die Gebäudeplanung erfolgte mithilfe eines BIM-Modells, in dem alle Fachplanerleistungen abgebildet wurden. Der energetische Standard ist am Passivhaus orientiert.

    Adresse
    Konrad-Zuse-Straße 23
    99099 Erfurt

    Planungsbüros
    ADOBE Architekten + Ingenieure GmbH, Erfurt
    plandrei Landschaftsarchitektur GmbH, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Matthias Schodlok
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Steffen Langer
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Thomas Schmidt

    Bauherr
    Immomed GmbH, Erfurt

    Fertigstellung
    Juni 2016

  • Quartiershaus
    Haupteingang | Foto: WOLFF | Architekten & Ingenieure

    Auf dem Ringelberg ist ein Dienstleistungszentrum für pflege- und assistenzbedürftige Menschen in einem Wohn- und Begegnungszentrum der fünften Generation entstanden. Es umfasst drei Pflegebereiche als Wohngruppen mit je zehn Plätzen, eine Tagespflege und 14 seniorengerechte Wohnungen. Im Erdgeschoss befinden sich die öffentlichen Einrichtungen, Umkleiden, Tagespflege und eine Demenz-Wohngemeinschaft mit zehn Plätzen. Über einen Aufzug gelangt man zu den Wohnungen und den anderen zwei Wohngruppen. Jede Wohngemeinschaft hat unterschiedlich große Einzelzimmer – alle sind mit einem seniorengerechten Bad, eines mit einem rollstuhlgerechten Bad ausgestattet. Pro Geschoss sind zwei Zimmer als ein Zwei-Raum-Appartement für Ehepaare und Freunde ausgebaut. Zu den Wohnungen und Wohngemeinschaftsräumen gehören barrierefreie Balkone bzw. Terrassen.

    Adresse
    Walter-Gropius-Straße 45
    99085 Erfurt

    Planungsbüro
    WOLFF | Architekten & Ingenieure, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Stefan Wolff
    Dipl.-Ing. Architektin Elisabeth Koch

    Bauherr
    Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gGmbH, Weimar

    Fertigstellung
    September 2015

  • Kunsthalle Erfurt

    Teilsanierung

    Kunsthalle Erfurt
    Eingang Ausstellungshalle | Foto: hoffmann + weingart

    Die Kunsthalle ist eines der beliebtesten Ausstellungshäuser der Stadt und stellt den Raum für wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Im Zuge der Umgestaltung des Fischmarktes wurde für die Kunsthalle ein Modernisierungsgutachten erstellt, welches die Inhalte einer Teilsanierung im Bezug auf den Brandschutz und die Barrierefreiheit beleuchten sollte. Auf dieser Basis wurde zwischen 2015 und 2017 der Umbau der Ausstellungsbereiche durchgeführt. Die Eingangssituation wurde einladender gestaltet und die Trennung zwischen Foyer und Ausstellungsbereich aufgehoben. Durch die Eingliederung eines Aufzuges ist ein barrierefreier Zugang in alle Ausstellungsebenen möglich. Die neue Raumaufteilung erlaubt eine flexible Nutzung. Die technischen Anlagen für die Sicherheit wurden erneuert und an aktuelle Anforderungen angepasst.

    Adresse
    Fischmarkt 7
    99084 Erfurt

    Planungsbüros
    Arge hoffmann + weingart architekten und ingenieure gbr, Erfurt
    Architekturbüro Dr. Spindler, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Martin Hoffmann
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Rüdiger Weingart

    Bauherr
    Landeshauptstadt Erfurt

    Fertigstellung
    Februar 2017

  • Kindertagesstätte „Spatzennest“
    Gartenansicht | Foto: Lars Jugel, Hauschild-Architekten

    Die Kita wurde umfassend saniert. Neu ist in jeder Etage ein großzügiger Spielflur, in dem die Garderoben integriert sind und sich der Aufenthaltsbereich befindet – mit viel Bewegungsflächen, Spiel- und Sitzpodesten. Es sind übersichtliche und klar strukturierte Räume entstanden, in denen sich die Kinder gut orientieren und bewegen können. Diese Erschließung und Raumstruktur korrespondiert mit dem Wunsch des Trägers einer Betreuung nach dem Familienprinzip in Gruppenwohnung. Sie lässt jedoch auch eine Betreuung mit einem offenen Konzept zu. Die äußere Gestaltung ist zurückhaltend, lediglich der Putz ist mit einem vertikalen Strichcode aus unterschiedlichen Strukturen versehen. Auch die innere Gestaltung verzichtet auf intensive Farben, um Kindern und Nutzern viel Gestaltungsspielraum zu lassen.

    Adresse
    Berliner Straße 52
    99091 Erfurt

    Planungsbüro
    Hauschild-Architekten BDA, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architektin Sabine Hauschild

    Bauherr
    Landeshauptstadt Erfurt, vertreten durch das Amt für Grundstücks- und Gebäudeverwaltung

    Fertigstellung
    April 2017

  • Konventgebäude Ursulinenkloster
    Kaskadentreppe | Foto: Lars Jugel, Hauschild-Architekten

    Das Ursulinenkloster befindet sich im Zentrum der Erfurter Altstadt und grenzt an die Fußgängerzone des Angers an. Der Bau des neuen Konventgebäudes besticht durch seine klare Fassadengestaltung, mit der er sich im Umfeld der Ursulinenkirche und des historischen Konventgebäudes bewusst zurücknimmt. Den Kern des Gebäudes bildet eine von oben belichtete Kaskadentreppe, welche die zehn Bewohnerzimmer in den beiden oberen Geschossen erschließt und die angrenzenden Flure würdevoll belichtet. Eine zentrale Bedeutung hat die neue Bibliothek, welche sich im Spannungsfeld zwischen Kirche, Angerhaus und Neubau befindet. Der Innenraum wird über die Fassade und zusätzlich über zwei prägnante Oberlichter belichtet. Im Erdgeschoss befindet sich neben der Bibliothek auch das Refektorium der Ursulinen.

    Adresse
    Anger 5
    99084 Erfurt

    Planungsbüro
    Hauschild-Architekten BDA, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Lutz Hauschild

    Bauherr
    Ursulinenkloster Erfurt, vertreten durch das Bischöfliche Bauamt

    Fertigstellung
    März 2017

  • Wohnhaus BK
    Ostansicht | Foto: kanngießer jauck architekten

    Trotz strenger, dezidierter Gestaltungsvorgaben eines Bebauungsplans entstand dieses dennoch sehr individuell entwickelte und zur Lebensart der Bauherren passende Wohnhaus. Den Kern des Gebäudes bildet eine großzügig gehaltene, zweigeschossige, lichtdurchflutete Galerie mit offen ineinander übergehenden Wohnbereichen. Im Gegensatz dazu haben die privaten Rückzugsbereiche klare Raumstrukturen und folgen konventionellen Gestaltungsgrundsätzen. Das realisierte Beleuchtungskonzept sowie eigens für dieses Wohnhaus entwickelte Innenraumdetails geben dem Gebäude seinen eigenen Charakter: frisch, frech, anders.

    Adresse
    Zum Trucktal 2
    99092 Erfurt OT Marbach

    Planungsbüro
    kanngießer jauck architekten, Gotha

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Tom Kanngießer

    Bauherr
    privat

    Fertigstellung
    März 2017

  • Fahrradstation „**Radhaus“
    | Foto: Osterwold-Schmidt Architekten, © Michael Miltzow, bildwerk-weimar.de

    Mit dem zweiten Fahrradparkhaus in Erfurt wurde der Nachfrage an sicherer, witterungsgeschützter Abstellmöglichkeit Rechnung getragen. Die Bahnhofsnähe ist für Funktionstüchtigkeit und Nutzerannahme von Bedeutung. Ein städtisches Restgrundstück wurde ausfindig gemacht, das zwischen Fußweg, Treppe und Rampe als Dreieck übrig blieb. Dieses Grundstück war bereits allseitig erschlossen und kann effektiv 200 Radparkplätze unterbringen, größtenteils in Doppelparkern gestapelt für eine rasche allseitige Bedienung. Ein Kernraum – extra gesichert – soll für E-Bikes Ladestationen bieten. Der schlicht mit Streckmetall verkleidete Stahlbau und die expressive Form übertragen dem eigentlichen „Fahrradschuppen“ thematisch das Motiv der Dynamik und Bewegung und bereichert Erfurt um ein Stadtmöbel.

    Adresse
    Schillerstraße/ Ecke Bahnhofstraße
    99096 Erfurt

    Planungsbüro
    Osterwold°Schmidt EXP!ANDER Architekten BDA, Weimar

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt und Stadtplaner Matthias Schmidt
    Dipl.-Ing. Architektin Antje Osterwold

    Bauherr
    Landeshauptstadt Erfurt

    Fertigstellung
    März 2016

  • Turmhaus
    | Foto: herrschmidt architektur, © Marcel Krummrich

    Vis-à-vis der Krämerbrücke wurde auf einem kleinen Restgrundstück (4,9 x 6,6 Meter) ein Eckhaus für gastronomische Nutzung errichtet. Das Gebäude erhebt sich turmartig über fünf Ebenen und schließt den historischen Blockrand. Eine gegenläufige Treppe erschließt nach dem Split-Level-System die oberen Geschosse. Jede Zwischenebene wird als nutzbare, offene Fläche erlebbar. Dadurch ergibt sich ein differenzierter Luftraum, welcher sich über die gesamte Gebäudehöhe erstreckt und den turmartigen Charakter des Entwurfes auch im Innenraum erfahrbar macht. Das gewählte Erschließungssystem führt zu relativ kurzen Treppenläufen und ermöglicht eine größtmögliche Kommunikation zwischen den einzelnen Ebenen. Der visuelle Kontakt zwischen den Gästen und in den Stadtraum gestaltet sich attraktiv.

    Adresse
    Wenigemarkt 21
    99084 Erfurt

    Planungsbüros
    herrschmidt architektur, Erfurt
    ADOBE Architekten + Ingenieure GmbH, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Thomas Schmidt

    Bauherr
    gewerblich

    Fertigstellung
    März 2017

  • Ladengeschäft „deliCats“
    | Foto: Beate Meusel

    Das Ladengeschäft „deliCats“ befindet sich in einem Renaissancegebäude am Erfurter Hirschgarten. Die direkte Blickbeziehung zu diesem grünen Areal und der weite Ausblick prägen den Innenraum des Geschäfts mit Café und Bistro. Angeboten werden regionale Feinkostprodukte und Bio-Käse. Durch die Einbeziehung einer ehemaligen Lagerfläche konnte der Laden- und Gastraum vergrößert werden. Umkleidebereich und ein WC wurden eingebaut, ein Nebenraum zur Küche umgenutzt. Der lange Tresen steht im Zentrum; brüstungshohe Regale aus Multiplexplatte mit Linoleumauflagen in Rot und Olive wurden in die Fensternischen eingepasst, fast raumhohe Regale des gleichen Materials an den Wänden platziert. Die Großzügigkeit der Räume wird durch die lose angeordneten kleinen Tische betont. Zur Grundausleuchtung dienen LED-Downlights, über dem Tresen setzen Pendelleuchten Akzente.

    Adresse
    Regierungsstraße 70
    99084 Erfurt

    Planungsbüro
    Beate C. Meusel / Freie Architektin Denkmal-Architektur, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architektin Beate Cornelia Meusel

    Bauherr
    Uta Kotzbauer, Erfurt

    Fertigstellung
    November 2016

  • Outdoor-Kaufhaus „Unterwegs“
    Fassade | Foto: Planungsgruppe Korb

    In der Schlösserstraße 28 inmitten des Erfurter Stadtzentrums wurde in den Jahren 2013 und 2014 ein ehemaliges Schuhgeschäft umgebaut. Da Erfurt in Thüringen vom „Grünen Herzen Deutschlands“ umgeben ist, ist es als Ausgangspunkt für Outdoor-Aktivitäten bestens geeignet. Und so entstand auf 900 Quadratmeter Ladenfläche ein Outdoor-Shop in der belebten Einkaufsstraße. Bei diesem gewerblichen Umbau war die Planungsgruppe Korb GmbH für die Leistungsphasen 1 bis 9 zuständig und begleitete den gesamten Bauprozess vom Rohbau bis hin zur kompletten Inneneinrichtung.

    Adresse
    Schlösserstraße 28
    99084 Erfurt

    Planungsbüro
    Planungsgruppe Korb GmbH, Buttelstedt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Alexander Korb

    Bauherr
    gewerblich

    Fertigstellung
    Januar 2014

  • Firmengebäude
    | Foto: Architekturbüro Senser

    „Spuren hinterlassen“: Am neuen Standort der Firma „Schuh-Petters GmbH“, einem Handwerksbetrieb der Orthopädieschuhtechnik (mit 66 Mitarbeitern), werden die bisher auf mehrere Häuser in der Innenstadt verteilten Abteilungen konzentriert. Entstanden sind eine Werkstatthalle mit Personalräumen (Nettogrundfläche 2.392 Quadratmeter) und ein zweigeschossiges Kopfgebäude (Nettogrundfläche 1.132 Quadratmeter), in dem sich im Erdgeschoss die Kundenräume und der Schulungsbereich befinden. Im Obergeschoss ist die Verwaltung untergebracht. Bei der Gestaltung der Kundenräume sollte das Thema „Fortbewegung“ und die Verbindung in den Außenbereich in den Fokus gerückt werden. Die Anmutung des Werkstoffs Leder und die Holzleisten in unterschiedlicher Ausführung spannen den Bogen zur Produktion maßgefertigter Schuhe.

    Adresse
    Berliner Straße 136
    07545 Gera

    Planungsbüro
    Architekturbüro Senser, Gera

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architektin Evelyn Senser

    Bauherr
    Schuh-Petters GmbH, Gera

    Fertigstellung
    September 2016

  • Stadthaus
    Gartenseite | Foto: Gunar Schorsch

    Das Gebäude wurde auf einer jahrelang brachliegenden Fläche in der Gothaer Innenstadt errichtet. Der Baukörper, der sich in seiner Grundform an der traditionellen Bebauung orientiert, wurde durch großflächige Verglasungen, das straßenseitige Fensterband und die glatten Dachziegel modern und zeitgemäß gestaltet. Das Stadthaus verbindet die Funktionen Wohnen und Arbeiten miteinander. Die Treppe ist ein zentrales Element des offenen Wohn- und Essbereiches im Obergeschoss. Durch ein großflächiges Schiebetürelement entsteht eine Verbindung zum Außenbereich der Loggia, die einen blickgeschützten Freisitz bietet und gleichzeitig den Wohnbereich verschattet. Bei der Planung des Gebäudes wurde viel Wert auf Energieeffizienz gelegt.

    Adresse
    Schwabhäuser Straße 30
    99867 Gotha

    Planungsbüro
    Architekturbüro Gunar Schorsch, Gotha

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Gunar Schorsch

    Bauherr
    Ina Müller und Gunar Schorsch, Gotha

    Fertigstellung
    März 2015

  • Plattenbauquartier · Gotha

    Umbau/Modernisierung

    Plattenbauquartier
    Ecke Blumenbachstraße/Fritzelsgasse | Foto: Projektscheune

    Das innerstädtische Quartier entstand in den 1980er-Jahren. Mit der umfassenden Umgestaltung und Modernisierung der Gebäude wurde gezeigt, dass auch Plattenbauten auf die Wohnbedürfnisse der Zukunft ausgerichtet werden können. Die neuen Mieter finden nun Wohnungen vor, die hinsichtlich Zuschnitt und Ausstattungsqualität kaum Wünsche offenlassen. Maßvolle Eingriffe in die Statik der Bestandsgebäude ermöglichten das Zusammenfassen kleinerer Grundrisse zu größeren Nutzungseinheiten. In der Fritzelsgasse 6 erfolgte der Einbau eines Aufzuges, der zwölf Wohnungen barrierefrei erschließt. Mit der energetischen Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 70, der Erneuerung der haustechnischen Installationen und neugestalteten Außenanlagen fand die Modernisierungsmaßnahme im Oktober 2016 ihren Abschluss.

    Adresse
    Blumenbachstraße 10-16/Fritzelsgasse 2-6
    99867 Gotha

    Planungsbüro
    Projektscheune Planungsgesellschaft mbH, St. Kilian

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Jens Lönnecker
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Georg Möller

    Bauherr
    Wohnungsbaugenossenschaft Gotha e.G.

    Fertigstellung
    Oktober 2016

  • Montessorischule
    Erweiterungsbau mit Sporthalle | Foto: thoma architekten

    Die Montessorischule befindet sich im nördlichen Stadtgebiet von Jena. Im Rahmen der Maßnahme wurde die Schule um einen dritten Grund- und Regelschulzug sowie um eine zweizügige gymnasiale Oberstufe erweitert. Als Ergänzung wurde eine moderne Zweifeldsporthalle errichtet, die zur Minimierung des Flächenverbrauchs und für energetische Synergieeffekte mit dem Schulneubau in einer kompakten Bauform zusammengefasst ist. Die jeweilige Nutzung zeichnet sich in den Fassaden ab, Putz und Glas sind die bestimmenden Materialien. Der Eingangsbereich und der exponierte Musik- und Theaterraum im zweiten Obergeschoss sind durch Fassadentafeln in holzähnlichen Farben hervorgehoben. Mittig im Neubau befindet sich der zentrale Flur, an den alle neuen Räume und die Sporthalle anschließen und der selbst an das Bestandsgebäude anbindet.

    Adresse
    Friedrich-Wolf-Straße 2
    07743 Jena

    Planungsbüros
    thoma architekten, Zeulenroda-Triebes
    stock landschaftsarchitekten bdla, Jena

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Hermann Thoma
    Dipl.-Ing. Landschafts­architekt Wolfram Stock

    Bauherr
    Kommunale Immobilien Jena

    Fertigstellung
    November 2016

  • Büroräume „Alte Gießerei“
    Mittelgalerie | Foto: Waldhelm

    Der denkmalgeschützte „Bau 28“ wurde im Zuge des Ausbaus des Südwerkes Carl Zeiss nach Plänen des Büros Schreiter & Schlag als Stahlbetonskelettkonstruktion auf Souterrain mit einem Tonnenschalendach mit nur sechs Zentimeter Schalendicke errichtet. Der lang gestreckte Bau zeichnet sich durch eine elegante Transparenz und eine klare Betonung der Horizontale aus. Nach Sanierung der Gesamtanlage finden vier Mieter im Gebäude Platz: die Kriminalpolizei Jena sowie die Firmen „Accenture“, „Tiveras“ und „Jabil Optics“. Infolge der Geschosshöhe von fast sieben Metern wurde eine Vollholzdecke verbaut, die das Gebäude aufgrund der vorhandenen Schwerlastkonstruktion problemlos aufnehmen kann. Im Inneren zeigt sich nun bei einer Gebäudetiefe von 18 Metern eine attraktive Mittelgalerie, die den Bau über große Teilbereiche prägt.

    Adresse
    Carl-Pulfrich-Straße 5
    07745 Jena

    Planungsbüro
    Waldhelm GmbH, Jena

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Matthias Waldhelm

    Bauherr
    GW Classic GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main

    Fertigstellung
    März 2017

  • Firmensitz · Jena

    Innenraumgestaltung

    Firmensitz

    Der denkmalgeschützte „Bau 28“ beherbergt seit März 2017 unter anderem die Niederlassung Jena der Firma „Jabil Optics“. Das Architekturbüro Gisbert Bachrodt entwickelte ein offenes und innovatives Arbeitsumfeld, welches zum einen die Prototypenherstellung und vor allem das Entwicklungszentrum beherbergt. Die Räumlichkeiten erstrecken sich über drei Geschosse, das Basislevel dient der Unterbringung von Laboren und Produktionsstätten, das Antrittsgeschoss wird vornehmlich für den Gäste- und Meeting-Bereich genutzt und beherbergt den Showroom, welcher sich über zwei Geschosse erstreckt. Das Galeriegeschoss steht ausschließlich den internen Nutzungen, der Entwicklung und Verwaltung zur Verfügung. Die Ausgestaltung der Räumlichkeiten basiert grundlegend auf einem offenen Konzept.

    Adresse
    Carl-Pulfrich-Straße 5d
    07745 Jena

    Planungsbüro
    GiSi.ARCHiTECTURE | architekturbüro gisbert bachrodt, Jena

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Gisbert Bachrodt

    Bauherr
    Jabil Optics Germany GmbH, Jena

    Fertigstellung
    März 2017

  • Haus am Hang
    Anbau mit neuer Gaube und versetzter Treppe | Foto: Tanja Ernst-Adams

    Die Bauherrenfamilie hatte ein kleines, saniertes Haus in bester Jenaer Wohnlage. Durch einen Anbau konnte im Keller ein großes Arbeits- und Gästezimmer und im Erdgeschoss ein großes Wohnzimmer erstellt werden. Mit der zusätzlichen großen Gaube im Dachgeschoss konnte der dahinterliegende Raum geteilt werden, sodass jedes Kind ein eigenes Zimmer bekam. Problematisch war die extreme Hanglage. In die Ebene der Bestandsaußenwand wurde (über zwei Geschosse) ein Stahlrahmen gestellt und der Neubau fest mit dem Altbau verbunden.

    Adresse
    Jena

    Planungsbüro
    Dipl.-Ing. Tanja Ernst-Adams - Freie Architektin, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architektin Tanja Ernst-Adams

    Bauherr
    privat

    Fertigstellung
    September 2016

  • Wohnanlage „Friedensbergterrassen“
    Blick auf Wohnanlage und Jentower | Foto: Junk & Reich Architekten, © Ali Moshiri

    Die „Friedensbergterrassen“ sind ein modernes Wohngebiet für Familien, Singles und Senioren. Bereits die Lage zwischen Jenaer Forst und Uni-Turm, zentrums- und doch naturnah, begründet seine Attraktivität. Die natürliche Hanglage des Grundstücks wurde zur Ausbildung von Terrassen genutzt, auf denen die Wohngebäude mit unverstellbarem Blick auf die Stadt angeordnet wurden. Ausladende Loggien und eingeschnittene Terrassen geben den Häusern Individualität. Soziale Mitte der Wohnanlage und Treffpunkt für Jung und Alt ist die Promenade – ähnlich einem dörflichen Anger. Mit nachhaltigen Materialien, einem modernen Energiekonzept und der gezielten Organisation des Pkw-Verkehrs wurde ein ökologisches, zukunftweisendes Wohnumfeld zum generationenübergreifenden Zusammenleben geschaffen.

    Adresse
    Friedrich-Schelling-Straße
    07745 Jena

    Planungsbüros
    Junk & Reich Architekten BDA Planungsgesellschaft mbH, Weimar
    stock landschaftsarchitekten bdla, Jena

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Ulrich Junk
    Dipl.-Ing. Landschafts­architekt Wolfram Stock

    Bauherr
    jenawohnen GmbH

    Fertigstellung
    Oktober 2016

  • Einfamilienhaus Fuchslöcher
    Straßenansicht | Foto: ETB Bauprojekt, © Martin Wünsche Fotografie

    Nicht nur ein Haus – ein Zuhause! Wenn Bauherren und Architekt gemeinsam Ideen entwickeln, verfeinern und leben, dann entsteht etwas, was selbst Außenstehende als Lebensqualität wahrnehmen können. Vom ersten Gedanken über den ersten Strich, dem ersten Stein bis hin zur letzten Rolle Rasen arbeiteten Bauherren und Architekt Hand in Hand, um die gemeinsam erdachten Träume bis ins Detail Realität werden zu lassen. Entstanden sind dabei circa 180 Quadratmeter Zuhause aus Ziegel (Erdgeschoss), Massivholz (Gartengeschoss und Obergeschoss) und Stahlbeton (Carport). Die Handschrift der Bauherren und des Architekten zieht sich wie ein roter Faden an der Hausnummer vorbei über die mit Parkett belegten Treppen bis ganz nach oben in die Schlafebenen der Kinderzimmer.

    Adresse
    Rothirschweg 37
    07749 Jena

    Planungsbüro
    ETB Bauprojekt Architektur- und Ingenieurbüro Jena GmbH, Jena

    Bauherr
    privat

    Fertigstellung
    Juli 2016

  • Zweiter Bauabschnitt Universitätsklinikum Jena
    | Foto: wörner traxler richter planungsgesellschaft, © Christian Börner, Dresden

    Der zweite Bauabschnitt des Universitätsklinikums in Jena ist das größte Bauvorhaben Thüringens. Anfang November 2016 wurden bereits die wesentlichen Bereiche feierlich eröffnet. Fünfzehn Kliniken und Institute beziehen das neue akademische und medizinische Zentrum. Mit Ausnahme der bereits sanierten Psychiatrie sind dann alle klinischen Disziplinen, nahezu alle klinisch relevanten Diagnostikleistungen und ein großer Teil der klinischen Forschung am Standort vereint. Einen ersten Eindruck vermitteln die neue Eingangshalle und die Cafeteria, deren Restaurantterrasse mit Wasserbecken und Außenanlagen im Jahr 2017 fertiggestellt wird. Der zentrale Campusplatz, als die neue Adresse des Universitätsklinikums, ist bereits erlebbar – mit seinen Haupteingängen zu den Klinikzentren, einer Vielzahl von Wassergräben, Brücken, Bänken und fast hundert neu gepflanzten Kiefern.

    Adresse
    Am Klinikum 1
    07747 Jena

    Planungsbüros
    wörner traxler richter planungsgesellschaft mbh, Dresden
    Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Martin Richter

    Bauherr
    Universitätsklinikum Jena

    Fertigstellung
    November 2016

  • Kulturhaus „Zum Bären“
    Südwestansicht | Foto: Knut Hennig

    Ziel der Sanierung war die Erhaltung der bauzeitlichen Gestaltung der Gebäudehülle von 1914 und der Veranstaltungsräume einschließlich Saal von 1924 unter Beachtung der heutigen Anforderungen hinsichtlich Wärmeschutz, Energieeffizienz, Schallschutz und Denkmalpflege sowie der modernen Nutzeranforderungen. Als letzter Bauabschnitt wurde der Tanzsaal in der Gestaltung der 1920er-Jahre nach bauzeitlichen Vorlagen unter Einbeziehung moderner Gestaltungs- und Lichtelemente abgeschlossen. Die konsequente Umsetzung des historischen Farbkonzeptes, die Verbesserung des Raumklimas durch eine verdeckt angeordnete Lüftungsanlage mit Klimafunktionen und die Aufarbeitung historischer Bauteile und Art-Déco-Elemente runden die Wirkung des Innenraumes ab.

    Adresse
    Marktstraße 26
    07747 Jena

    Planungsbüro
    Architekturbüro Hennig, Jena

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Knut Hennig

    Bauherr
    Förderverein Bären Lobeda e.V., Jena

    Fertigstellung
    März 2017

  • Wohn- und Geschäftshaus
    Ansicht vom Inselplatz | Foto: Sens.Bramey

    Der Neubau schließt eine Baulücke entlang des Steinwegs in der Jenaer Innenstadt und erstreckt sich bis zum Inselplatz. Das viergeschossige Wohn- und Geschäftshaus besteht aus zwei Gebäudeteilen. Beide Gebäudeteile sind oberirdisch in jeder Ebene über Laubengänge miteinander verbunden. Unter beiden Häusern befindet sich eine Tiefgarage mit 27 Stellplätzen und überdachter Rampe (Ein- und Ausfahrt) zum Inselplatz. Das Gebäude wurde für drei Gewerbeeinheiten und 34 Wohneinheiten konzipiert. Der Gebäudekomplex ist als Lochfassade mit Vollwärmeschutz und Putzoberfläche geplant. Zum Sonnenschutz erhielten die Fenster und Laubengänge Lamellen-Schiebeläden. Der kleine innerstädtische Innenhof wurde begrünt und lädt mit einem Sitz- und Spielbereich zum Verweilen für die Bewohner ein.

    Adresse
    Steinweg 5
    07743 Jena

    Planungsbüro
    Sens.Bramey Jena GmbH, Jena

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Stephan Herrmann

    Bauherr
    Landesärztekammer Thüringen, Jena

    Fertigstellung
    Mai 2016

  • Kindertagesstätte „Im Ziegenhainer Tal“
    Vorplatz und Eingang | Foto: Andreas Reich, reich.architekten BDA

    Bauherr der Kita ist die Heimstätten Verwaltungsgesellschaft Jena mbH, Träger der Einrichtung der AWO Kreisverband Jena-Weimar e.V. Der Neubau bietet 90 Plätze. Das Grundstück befindet sich in Nachbarschaft zu Talschule und Heimstättensiedlung. Der Standort ist geprägt durch den nach Süden ansteigenden Hang und einen teilweise sehr dichten Baumbestand. Der Zugang zur Kita erfolgt im Erdgeschoss. An diesen schließt – als Herz der Einrichtung – ein zweigeschossiger, offener Raum mit einer großen Sitz- und Spieltreppe an, von dem aus alle übrigen Räume unmittelbar zu erreichen sind. Der Personenaufzug gewährleistet eine barrierefreie Erschließung. Alle Gruppenräume sind zum Garten und zum Licht hin orientiert.

    Adresse
    In der Doberau 4
    07749 Jena

    Planungsbüros
    reich.architekten BDA, Weimar
    Planungsbüro Rau - Landschaftsarchitektur, Weimar

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Andreas Reich
    Dipl.-Ing. (FH) Landschafts­architekt Karl Georg Rau

    Bauherr
    Heimstätten Verwaltungsgesellschaft Jena mbH

    Fertigstellung
    August 2016

  • Wohnhaus
    Nordfassade Haupteingang | Foto: Sven Ebert

    Der Umbau der alten Dorfscheune zu einem modernen Einfamilienhaus mit einer 50 Quadratmeter großen südlichen Dachterrasse und insgesamt 275 Quadratmeter Wohnfläche wurde in zwei Bauabschnitten im Jahr 2016 fertiggestellt und bietet der vierköpfigen Familie viel Platz. Ein offener Wohn- und Kochbereich im Erdgeschoss kann durch mehrere raumhohe Glaselemente abgetrennt werden. Die Küche öffnet sich Richtung Osten zu einer zusätzlichen Frühstücksterrasse. Ein Höhenversatz im Wohnzimmer trennt den Essbereich und die Bibliothek mit zwei Stufen ab. Zwei dunkle Kuben als Gaube und Eingangsumfassung im Kontrast zur hellen Fassade bieten ebenso einen Blickfang wie die Holzschiebeläden mit sichtbarer Edelstahlunterkonstruktion. Die Haustechnik besteht aus einer Luftwärmepumpe mit Fußbodenheizung und Solarthermie.

    Adresse
    Unrode 18a
    99752 Kleinbodungen

    Planungsbüro
    Architekturbüro Ebert, Kleinbodungen

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Sven Ebert

    Bauherr
    privat

    Fertigstellung
    Januar 2016

  • Wohlklanghaus
    | Foto: Hellmar Schultz

    Aus dem ehemaligen Pfarrhaus entstand nach Erwerb durch die politische Gemeinde das Wohlklanghaus. Mit der Idee, alltägliche und besondere bzw. spezifische Klänge der Umwelt zu sammeln, zu präsentieren sowie pädagogisch mit Kindern und Jugendlichen als auch touristisch mit Erwachsenen an Klangwelten zu experimentieren und zur Erholung beizutragen, ist das Projekt durch die Europäische Union (ELER) förderfähig geworden. Über vier Bauabschnitte hinweg wurde die Sanierung des Gebäudes durchgeführt. Aufgaben waren, die Idee „Wohlklanghaus“ zu entwickeln, ein Konzept inklusive der Raumaufteilungen zu erarbeiten, die Abstimmungen mit Denkmalpflege und Förderinstitution sowie der Bauantrag und die Gliederung in Bauabschnitte und deren Begleitung inklusive AVA.

    Adresse
    Kirchgasse 5
    99610 Kleinbrembach

    Planungsbüro
    Bauplanungsbüro Hellmar Schultz, Bad Sulza

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Hellmar Schultz

    Bauherr
    Gemeinde Kleinbrembach

    Fertigstellung
    September 2016

  • Friedhof Dietlas
    freiwachsende Sträucher auf Böschungen | Foto: Steffen Möbius

    Mit der Umsetzung des zweiten Bauabschnittes wurde die im Jahr 2009 begonnene Neugestaltung des Friedhofes fortgeführt. Ziel der Umgestaltung war eine Verbesserung des Friedhofsbildes und eine vereinfachte Bewirtschaftung der Flächen. Hierzu wurden umfangreiche Erdarbeiten durchgeführt. Die entstandenen ebenen Belegungsflächen liegen heute im Rasen. Hierdurch ist eine wesentlich einfachere Pflege der Flächen möglich. Die Gliederung der Gräberfelder erfolgt durch freiwachsende Strauchpflanzungen, die sich in den Hangbereichen befinden und somit gleichzeitig die Böschungen sichern. Der Friedhof erhält somit eine bessere räumliche Gliederung und Einbindung in das Landschaftsbild. Im zentralen Bereich der Anlage wurde eine neu gestaltete Wasserstelle errichtet.

    Adresse
    Berger Weg
    36460 Krayenberggemeinde OT Dietlas

    Planungsbüro
    Büro für Freiraumplanung Möbius, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Landschafts­architekt Steffen Möbius

    Bauherr
    Krayenberggemeinde

    Fertigstellung
    Oktober 2016

  • Verwaltungsräume „Oberer Hof des Deutschen Ordens“
    Foyer Herrenstraße | Foto: INARTE Innenarchitektur Stefan Schmidt, © Eckhard Jüngel

    Der ehemalige „Obere Hof des Deutschen Ordens“ war vom 13. bis Mitte des 16. Jahrhunderts Sitz der Deutschordensherren in Mühlhausen. 1525 lebte hier Thomas Müntzer, der Zeitgenosse und zeitweiliger Mitstreiter Martin Luthers war. Im Jahr 1800 wurde in diesem Gebäude der preußische Baumeister und spätere Hofarchitekt Friedrich August Stüler geboren. Seit 1999 ist es der Verwaltungssitz des Kirchenkreises Mühlhausen. Bei der durchgeführten Sanierung wurde das Erdgeschoss des Hauses denkmalgerecht ertüchtigt und modernisiert. Ein lange Zeit weitestgehend ungenutzter Gebäudeteil wurde komplett ausgebaut. In den Räumlichkeiten, die den Sitz der Superintendentur sowie Sanitär-, Beratungs- und Versammlungsräume beherbergen, wurde ein innenarchitektonisches Gesamtkonzept umgesetzt.

    Adresse
    Bei der Marienkirche 9
    99974 Mühlhausen

    Planungsbüros
    INARTE Innenarchitektur Stefan Schmidt, Leinefelde-Worbis
    Architektur- und Planungsbüro Dipl.-Ing. Angela Wust, Gebesee

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Innenarchitekt Stefan Schmidt
    Dipl.-Ing. Architektin Angela Wust

    Bauherr
    Evangelischer Kirchenkreis Mühlhausen

    Fertigstellung
    Oktober 2016

  • Amtsgericht · Mühlhausen

    Sanierung/Erweiterung

    Amtsgericht
    Ostansicht Neubau | Foto: Hartmann + Helm

    Das Amtsgericht Mühlhausen wurde am Standort saniert und erweitert. Der zum Untermarkt 17 gelegene historische Altbau wurde umfassend und grundhaft saniert. Der in den 1930er-Jahren des letzten Jahrhunderts angefügte Anbau wurde abgerissen und durch einen neuen, größeren Baukörper mit direkter Verbindung zum Altbau ersetzt. In ihm lassen sich alle zeitgemäßen Anforderungen an ein Gerichtsgebäude im vollen Umfang umsetzen. Zwischen Alt- und Neubau wurde ein zentrales Treppenhaus mit Aufzug errichtet, welches alle Geschosse beider Baukörper verbindet. Auch im Altbau wurden durch Neuausrichtung sämtlicher Funktionsbereiche notwendige Verbesserungen umgesetzt.

    Adresse
    Untermarkt 17
    99974 Mühlhausen

    Planungsbüros
    Hartmann + Helm Planungsgesellschaft mbH, Weimar
    Junk & Reich Architekten BDA Planungsgesellschaft mbH, Weimar

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Ulrich Helm

    Bauherr
    Freistaat Thüringen, vertreten durch das Landesamt für Bau und Verkehr, Erfurt

    Fertigstellung
    November 2016

  • Geschäftsstelle
    Südostansicht | Foto: Architekturbüro Dr. Michael Flagmeyer, © Tino Sieland

    Die Aufgabe bestand in der Erweiterung der Büroflächen sowie der Schaffung einer Einheit aus Bestandsgebäuden und Neubau. Eine besondere Herausforderung war dabei die barrierefreie Erschließung von fünf Höhenlagen in drei Geschossen. Der Entwurf erweitert die vorhandenen Gebäude um einen zweigeschossigen Bürotrakt. Zwischen Alt- und Neubau liegt der zentrale Eingang mit Zugang zu den Büroetagen. Über dem Bestandsgebäude entstand ein lichtdurchfluteter Konferenzraum. Akustikdecken, schalldämmende Trennwände und schallabsorbierende Bodenbeläge gewährleisten den Schallschutz im Kundenbereich; eine energiesparende Klimatechnik hält die Betriebskosten niedrig. Raffstores senken den Energieverbrauch, eine Photovoltaikanlage ergänzt die Energieversorgung des Gebäudes.

    Adresse
    Bochumer Straße 3-5
    99734 Nordhausen

    Planungsbüro
    Architekturbüro Dr. Michael Flagmeyer, Nordhausen

    Entwurfsverfasser
    Dr.-Ing. Architekt Michael Flagmeyer

    Bauherr
    Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz, Nordhausen

    Fertigstellung
    Juli 2015

  • Stadthaus mit Büroräumen und Wohnungen
    | Foto: Architekturbüro Katrin Klima, © Markus Veit, Nordhausen

    Das Baugrundstück liegt in der Nordhäuser Oberstadt, sehr zentral und gut angebunden an das Stadtzentrum und den öffentlichen Nahverkehr. Es handelte sich um eine der letzten großen Baulücken an der Stolberger Straße. Im Norden schließt eine geschlossene Bebauung an. Im Süden befindet sich eine große Spielfläche einer Kindertagesstätte mit viel Baumbestand. Ziel des Entwurfes war es, einen städtebaulichen Abschluss für die geschlossene Bebauung Richtung Norden zu finden und gleichzeitig das Grundstück optimal auszunutzen. Entstanden ist ein winkelförmiger Baukörper, dessen Etagen über einen offenen Laubengang auf der Hofseite erschlossen werden. Im Erdgeschoss befinden sich Büroräume. In den oberen Etagen gibt es insgesamt acht Wohnungen – jeweils mit eigenem Balkon, eigener Loggia oder Dachterrasse.

    Adresse
    Stolberger Straße 20
    99734 Nordhausen

    Planungsbüro
    Architekturbüro Katrin Klima, Nordhausen

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architektin Katrin Klima

    Bauherr
    Christian und Susann Döring, Nordhausen

    Fertigstellung
    Dezember 2015

  • Gemeindesaal Pfarr- und Gemeindehaus
    Nordwestecke des Gemeindesaals | Foto: arko bauplanung

    Das Pfarr- und Gemeindehaus wurde 1928 errichtet und wird seit 2002 in mehreren Bauabschnitten saniert. Der Solitär an der Altendorfer Stiege hebt sich von der Umgebung ab. Ungewöhnlich ist die Lage am Hang gegenüber der Kirche „St. Maria in valle“. Anlass für die Sanierung des Gemeindesaals war eine Sperrung aus statischen Gründen im Juni 2013. Als Ergebnis entstand neben der Tragwerkssicherung ein moderner, flexibel nutzbarer Saal für jedermann. Die Fassade ist in Richtung Kirche geöffnet und mit einem transparent gestalteten Balkon ergänzt. Das Foyer wurde zugunsten der angrenzenden Küche verkleinert. Über eine Schiebeverglasung entstand eine direkte Verbindung. Ergänzend sind am Denkmal noch energetische Maßnahmen im Erd- und Obergeschoss zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.

    Adresse
    Wallrothstraße 26
    99734 Nordhausen

    Planungsbüro
    arko bauplanung GmbH, Nordhausen

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architektin Pia Wienrich

    Bauherr
    Evangelische Kirchengemeinde St. Blasii-Altendorf, Nordhausen

    Fertigstellung
    Juni 2015

  • Mehrfamilienhaus
    Straßenansicht | Foto: Tobias Winkler

    Das neue Mehrfamilienhaus mit sieben Mietwohnungen unterschiedlicher Größe ist eine neue Adresse im historischen Kontext der Nordhäuser Altstadt. Das zweigeschossige Gebäude mit ausgebautem Dachgeschoss, Aufzug und großzügigen Balkonen ist Teil und südlicher Abschluss des neuen Wohnquartiers „Rosengasse-Altendorf“ und fügt sich trotz moderner Formensprache in die angrenzende Straßenbebauung ein. Wichtiger Bestandteil der Architektur des Mehrfamilienhauses ist neben der traditionellen Gebäude- und Dachform auch der Einsatz von altstadttypischen Materialien wie Putz, Holz und Tondachziegeln.

    Adresse
    Rosengasse
    99734 Nordhausen

    Planungsbüro
    Architekturbüro Tobias Winkler, Nordhausen

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Tobias Winkler

    Bauherr
    privat

    Fertigstellung
    Dezember 2016

  • Wohnanlage „Alte Post“
    Straßenansicht | Foto: Tobias Winkler

    Umfangreich und aufwendig saniert wurde 2015 bis 2016 die 1878 errichtete „Alte Post“ in der Nordhäuser Innenstadt. Bis 2015 überwiegend leer stehend, erfolgte dann durch den Bauherrn die Umnutzung des ehemaligen Postgebäudes zu einer Wohnanlage mit 18 großzügigen Mietwohnungen unterschiedlicher Größe. Wesentlicher Aspekt bei der Umnutzung und Sanierung war der Erhalt der historischen und reich verzierten Verblendmauerwerksfassaden an Straßen- und Hofseite sowie der historischen Treppenhäuser und Innentüren aus der Entstehungszeit. Historische Guss-Stützen wurden in die neuen Wohnungsgrundrisse integriert. Durch die Revitalisierung des heute unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes konnte ein bauhistorisch wertvolles Gebäudeensemble in der Innenstadt bewahrt werden.

    Adresse
    Dr.-Külz-Straße 7
    99734 Nordhausen

    Planungsbüro
    Architekturbüro Tobias Winkler, Nordhausen

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt Tobias Winkler

    Bauherr
    Axel Heck Immobilien, Nordhausen

    Fertigstellung
    Juli 2016

  • Plattenbau · Nordhausen

    Fassadensanierung

    Plattenbau
    Teilansicht | Foto: ORTSBiLD Architektur- und Ingenieurbüro, © Markus Veit, Nordhausen

    Der in den 1970er-Jahren erstellte Plattenbau mit seinen 80 Wohnparteien und einer Länge von circa 82 Meter ist die Seite einer Blockrandbebauung im Stadtteil Salza. Neben der Fassadengestaltung und der damit verbundenen energetischen Sanierung ging es lediglich um eine Verbesserung der Qualitäten auf den Balkonen. Ziel der Fassadengestaltung war, die fast 1370 Quadratmeter große Fläche für den Straßenraum ansprechend zu gestalten. Eine einheitliche Vielfalt aus verschiedenen Brauntönen durchmischt Putzfläche und Balkonverkleidung. Satinierte Seitenverglasungen der Balkone wahren die Privatsphäre und lassen genügend Tageslicht in die Wohnräume einströmen. Acht farbige Hauseingänge verleihen Individualität und reduzieren den sozial-psychologischen Maßstab auf ein Zehn-Parteien-Wohnhaus herab.

    Adresse
    Zuckerweg 5-19
    99734 Nordhausen

    Planungsbüro
    ORTSBiLD Architektur- und Ingenieurbüro GmbH, Nordhausen

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. (FH) Architekt Detlef Schmidt
    Dipl.-Ing. Architekt Stefan-Willibald Klima
    Dipl.-Ing. Wolfgang Probst

    Bauherr
    Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH, Nordhausen

    Fertigstellung
    März 2017

  • Bauern- und Atelierhaus „Fuge no. 1“
    | Foto: Merle Stankowski Atelier, © Raimonds Galuza

    Das Bauern- und Atelierhaus „Fuge no. 1“ befindet sich in dem 93-Einwohner-Dorf Seitenbrück inmitten des Thüringer Saale-Holzland-Kreises und konnte innerhalb von zwei Jahren realisiert werden. Auf dem knapp tausend Quadratmeter großen Grundstück stand zu Beginn der Arbeit ein Bestandsgebäude eines alten Bauernhauses aus dem 18. Jahrhundert. Der Entwurf nimmt sich bestehende Siedlungsstrukturen zum Vorbild und formuliert sie weiter. Traditionelle, dörfliche Bauweisen werden aufgegriffen und funktional sowie formal für heutige und zukünftige Ansprüche ausgearbeitet. Das Projekt „Fuge no. 1“ verbindet Alt und Neu, Massivität und Leichtigkeit, Tradition und Moderne.

    Adresse
    Seitenbrück 17
    07646 Oberbodnitz OT Seitenbrück

    Planungsbüro
    Mentrup Steffen Albertoni GbR, Jena

    Entwurfsverfasser
    M.Sc. Architektin Lina Maria Mentrup
    M.Sc. Architektin Julia Franziska Steffen
    Mauricio Albertoni

    Bauherr
    privat

    Fertigstellung
    Oktober 2015

  • Betriebsgebäude mit Produktionshalle und Büros
    Innenansicht | Foto: F64 Architekten, © Fotodesign Peters, Amerang

    Der Baukörper ist längs zum Tal und der Bahnlinie orientiert, der eingeschossige Büroteil zur Ortschaft hin. Nach Osten schließt die Halle an. Das Erdgeschoss ist vollständig verglast, darauf lagert ein mit Schiefer bekleidetes Volumen. Durchgängig transparent ist auch die Verbindung zwischen Büro und Werkhalle und wird zum Sinnbild für demokratische Arbeitsstrukturen. Die ortstypische Schieferbekleidung der Halle interpretiert die Verwendung des traditionellen Materials in moderner Weise. Ein lockerer Birkenhain verwebt den Neubau mit der grünen Umgebung. Es wurde ein Plusenergiehaus in Holzbauweise konzipiert, das ohne fossile Energie auskommt. Erdkollektoren, Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher decken den kompletten Bedarf von Gebäude und Produktion bei gleichzeitig hohem Autarkiegrad.

    Adresse
    Am Überlandwerk 3
    07330 Probstzella

    Planungsbüro
    F64 Architekten PartGmbB, Kempten

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Martin Kopp

    Bauherr
    grimelo GmbH & Co. KG, Leutkirch im Allgäu

    Fertigstellung
    Oktober 2016

  • Renaissance-Stadthaus
    Hauptgebäude mit historischer Schaufassade und Bäckereianbau | Foto: hks architekten, © Ingenieurbüro Stiller, Rudolstadt

    Die Vorwerksgasse 13 gehörte zu den noch unsanierten Baudenkmalen in der Rudolstädter Innenstadt. Die Aufgabenstellung umfasste die denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes inklusive des alten Bäckereianbaues zur Unterbringung von acht hochwertigen Mietwohnungen. Die gründliche Auseinandersetzung mit der Bausubstanz führte zu dem konzeptionellen Ansatz, erhaltungsfähige Bereiche einer behutsamen Instandsetzung zu unterziehen und schwer geschädigte Bauteile hinsichtlich moderner Wohnbedürfnisse und zeitgemäßer Architektursprache neu zu definieren. Insbesondere die Beletage lässt die um 1800 dort gepflegte Salonkultur erahnen – Friedrich Schiller, Wilhelm von Humboldt und führende Freimaurer, Humanisten und Reformer waren im Haus zu Gast.

    Adresse
    Vorwerksgasse 13
    07407 Rudolstadt

    Planungsbüro
    hks architekten GmbH, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Prof. Dipl.-Ing. Architekt Ulf Hestermann

    Bauherr
    RUWO Rudolstädter Wohnungsverwaltungs- und Baugesellschaft mbH

    Fertigstellung
    März 2017

  • Einfamilienhaus Knopf
    Südseite | Foto: Cornelia Sell

    Auf dem 11.000 Quadratmeter großem Grundstück mit Teich wünschten sich die Bauherren ein dem Standort angepasstes modernes Wohnhaus, das sich nach Süden orientiert und sich in die Hangsituation harmonisch einfügt. Darüber hinaus sollte die Blickachse zum Schloss Bertholdsburg berücksichtigt werden. Entstanden ist ein zur Straße hin zwei- und zum Garten hin dreigeschossiges Gebäude mit einer großzügigen Verglasung zur südlich liegenden Gartenseite. Aus den dahinterliegenden Wohnräumen ist ein freier Blick über das weitläufige Grundstück in die freie Landschaft sowie zum Schloss möglich. Vom großzügigen Balkon im Erdgeschoss führt eine Außentreppe direkt in den Garten bzw. zum Teich. Mitwirkung Leistungsphase 6: Bau- und Sachverständigenbüro Wolf, Gutendorf; Leistungsphase 8: Wogeplan GmbH, Zella-Mehlis.

    Adresse
    August-Bebel-Straße 1
    98553 Schleusingen

    Planungsbüro
    Architekturbüro Sell, Erfurt

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architektin und Stadtplanerin Cornelia Sell

    Bauherr
    Andreas und Bettina Knopf, Schleusingen

    Fertigstellung
    September 2015

  • Seniorenresidenz „Solepark“
    Eingangsseite | Foto: Lutz Schneider

    Das Seniorenpflegeheim verfügt über 80 Betten, vorwiegend in Einbettzimmern mit rollstuhlgerechter Sanitärzelle. Es ist viergeschossig und nicht unterkellert. Im Erdgeschoss befinden sich die Eingangshalle, eine Cafeteria mit Verteilerküche, die Medizinische Betreuung, ein Friseur sowie Verwaltungs- und Personalräume, Technikräume und Lager. In den Obergeschossen sind je zwei Wohngruppen, mittig angeordnet ein „Restaurant“ und Dienstzimmer sowie Aufzüge. Vor Restaurant und Gruppenräumen befinden sich vorgelagerte Balkone mit Zugang zu den Nottreppen. Auf dem Dach wurden Photovoltaik (41,6 Kilowattstunden) und Solarthermie (21 Kilowattstunden) installiert. Südseitig, zwischen Gebäude und Schmalkalde gelegen, befinden sich die Freiflächen mit teils altem Baumbestand.

    Adresse
    Am Bad
    98574 Schmalkalden

    Planungsbüro
    Architekturbüro Dr.-Ing. Lutz Schneider, Suhl

    Entwurfsverfasser
    Dr.-Ing. Architekt Lutz Schneider

    Bauherr
    Bau und Immobilien GmbH, Suhl

    Fertigstellung
    Januar 2017

  • Wohn- und Galeriehaus „Alte Straßenmeisterei“
    Fassade Wohnteil | Foto: Tectum Hille · Kobelt Architekten, © Alexander Burzik

    Die Jahreszahl auf einem Betonträger der ehemaligen Straßenmeisterei weist auf das Baujahr 1968 hin. Der Gebäudekomplex besteht aus einer circa 90 Meter langen Halle und dem quer dazu liegenden ehemaligen Sozialtrakt. Dieser wurde zum Wohnhaus mit Einliegerwohnung umgebaut. Dabei wurde innen eine 25 Zentimeter starke Porotonschale vor die bestehenden Wände gesetzt. Die Fassade wurde mit Cortenstahl verkleidet. Fußböden wurden mit geräucherter Eiche, Fliesen oder Estrich belegt. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Wärmepumpe mit Flächenkollektoren, welche im Außenbereich oberflächennah verlegt wurden. Die angegliederte Galerie „SILO“ umfasst circa 200 Quadratmeter Ausstellungsfläche und spiegelt die technische Vergangenheit des Gebäudes wider.

    Adresse
    Fichtestraße 60
    99610 Sömmerda

    Planungsbüro
    Tectum Hille · Kobelt Architekten PartG mbB, Weimar

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architektin Christiane Hille

    Bauherr
    privat

    Fertigstellung
    März 2017

  • Vier Bungalows
    Vier Bungalows | Foto: bv partnerschaft

    Im Ferienpark Feuerkuppe in Sondershausen sind vier neue Bungalows entstanden. Die kleinen Gästehäuser ersetzen vier ehemalige Sommerbungalows und können dank guter Dämmung und eigener Heizung nun ganzjährig genutzt werden. Maßgebend für die Grundrissgestaltung waren die Barrierefreiheit im Erdgeschoss und der Ausbau des Dachraums für weitere Schlafmöglichkeiten. Auf die Holzrahmenbauwände wurde außen ein mineralisches Putzsystem aufgebracht, das in einem kräftigen Rot erscheint. Das Rot der Fassade und das Material Holz kehren auch im Innenraum wieder. In den Bungalows können Schulklassen, Sportvereine, Familien und Menschen mit Behinderung übernachten und erlebnisreiche Tage im Ferienpark verbringen.

    Adresse
    Zur Feuerkuppe 2
    99706 Sondershausen OT Straußberg

    Planungsbüro
    bv partnerschaft Architektur- und Ingenieurbüro Iris Karstädt Friedhelm Verges, Sondershausen

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architektin Iris Karstädt

    Bauherr
    Ferienpark Feuerkuppe e.V., Sondershausen

    Fertigstellung
    April 2016

  • DAV-Kletterhalle
    | Foto: Torsten Köppe, gildehaus.partner architekten

    Der Neubau der vereinsgeführten Kletterhalle steht im Gewerbegebiet Kromsdorfer Straße. Um die nationalen Wettkampfbedingungen zu erfüllen, erforderte eine Höhenbegrenzung im Bebauungsplan das „Eingraben“ der Kletterhalle. Der so entstandene Höhensprung wurde für den Einbau einer Sitzstufenanlage genutzt. Aufgrund der Eigenfinanzierung des Vereins bestand die Aufgabe darin, einen Holzbau mit einfachen Mitteln attraktiv zu errichten. Der ökologische Aspekt war dabei zu beachten. Die Holzfassade des Vorbaus wurde mit Lärchenholz aus dem Thüringer Forst in Eigenleistung vom Verein errichtet. Um Inklusion auch beim Klettern zu ermöglichen, kann der Boulderbereich und die Kletterwand im Ausbildungsraum barrierefrei erreicht werden. Bei der Planung wurde auf einen hohen Tageslichtanteil geachtet.

    Adresse
    Kromsdorfer Straße 11
    99427 Weimar

    Planungsbüro
    gildehaus.partner architekten BDA, Weimar

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architekt und Stadtplaner Torsten Köppe

    Bauherr
    Deutscher Alpenverein Sektion Weimar e.V.

    Fertigstellung
    Februar 2017

  • Feiningerkirche Gelmeroda
    Blick in den Kirchenraum | Foto: Marie-Theres Weiß / Christian Talg

    Die Kirche in Gelmeroda ist auf den ersten Blick eine typische Dorfkirche im Weimarer Land, als Lieblingsmotiv des Bauhaus-Künstlers Lyonel Feininger wurde sie zur Weltberühmtheit. Trotz ihrer geringen Größe beherbergt die Kirche drei unterschiedliche Nutzungen: sie ist Gemeindekirche, Touristenziel und Autobahnkirche. Der Entwurf stellt den Innenraum als Einheit wieder her und beruhigt diesen, durch eine reduzierte Farbigkeit, eine neue Beleuchtung sowie das Bündeln der Ausstellung an der Emporenwand. Hierzu wurde vor die bestehende Konstruktion aus den 1980er-Jahren ein Regal und Vitrinensystem gebaut. Wichtige liturgische Elemente wie die Kanzel, der Taufstein, der Altar und auch die Orgel sollten mit ihrer Farbigkeit in dem klaren Kirchenraum Akzente setzen und blieben unangetastet.

    Adresse
    Petersgasse 33
    99428 Weimar OT Gelmeroda

    Planungsbüro
    Dipl.-Ing. Architektin Marie-Theres Weiß, Dipl.-Ing. Architekt Christian Talg, Weimar

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architektin Marie-Theres Weiß
    Dipl.-Ing. Architekt Christian Talg

    Bauherr
    Evangelisch-Lutherischer Kirchengemeindeverband Buchfart-Legefeld, Buchfart

    Fertigstellung
    September 2016

  • Studentenwohnheim
    | Foto: Foto: HS-Architekten, © Anja Wippich, Lüneburg

    Errichtet wurde ein Studentenwohnheim mit drei Vollgeschossen sowie einem Staffelgeschoss. Die Herausforderung bestand darin, die recht große Anzahl von 33 Ein-Raum-Wohneinheiten in die relativ kompakte Kubatur zu integrieren. Um einen großzügigen Außenraum in Bezug auf jedes einzelne Appartement zu gewährleisten, wurden teilweise zweiflüglige bodentiefe Fenster, welche mit einer Glasabsturzsicherung versehen wurden, geplant und umgesetzt. Die Kubatur ist gegliedert durch leichte Vor- und Rücksprünge und fächert sich somit facettenreich auf. Verkleidet ist das Gebäude mit einer Eternitfassade, deren Farbton und Fugengliederung in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt Weimar geplant wurde. Erschlossen werden die Appartements durch ein zweihüftiges Mittelgangsystem.

    Adresse
    Prellerstraße 1a
    99423 Weimar

    Planungsbüro
    HS-Architekten PartGmbB Schmidt Limmroth Funck, Hamburg

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Axel Helberg
    Dipl.-Ing. Holger Schmidt
    Prof. Dipl.-Ing. Bernhard Winking

    Bauherr
    GbR Prellerstraße, Reinhart und Sabine Dörfelt, Hamburg

    Fertigstellung
    Oktober 2016

  • Stadthäuser „Jakobshöfe“
    Ansicht Jakobstraße | Foto: HS-Architekten, © Anja Wippich, Lüneburg

    Das neue Ensemble „Jakobshöfe“ besteht aus vier Gebäuden mit 19 Wohnungen in einem historischen Umfeld. Die Neubebauung spielt die historische Parzellierung nach und fügt sich sensibel in das bestehende Altstadtgefüge der Jakobstraße ein. Durch ein lebendiges Verspringen von Trauf- und Firsthöhen sowie die Einfügung unterschiedlicher Dachneigungen wird ein facettenreiches Straßenbild erzeugt. Die vier Farbtöne der Putzfassaden integrieren sich in die Palette der in diesem Stadtteil vorherrschenden Farbtöne. Fast ausnahmslos alle Wohnungen sind einerseits zur urbanen Straßenseite orientiert, andererseits zum ruhigen und sonnigen Innenhof. Ein Großteil der Wohnungen ist barrierefrei gestaltet und ermöglicht somit auch ein komfortables Leben im Alter.

    Adresse
    Jakobstraße 35–43
    99423 Weimar

    Planungsbüro
    HS-Architekten PartGmbB Schmidt Limmroth Funck, Hamburg

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Axel Helberg
    Dipl.-Ing. Holger Schmidt
    M.A. Kathrin Burwitz

    Bauherr
    Z1 Immobiliengesellschaft mbH, Rendsburg

    Fertigstellung
    Oktober 2016

  • Haus S
    Gartenseite | Foto: architektur.KONTOR

    Das Wohngebäude als Anfang einer Reihenhauszeile mit vier Häusern sieht man auf den ersten Blick, wenn man die Tiefurter Allee auf das Schießhausgelände zukommt. Der Ort ist allseitig sehr präsent und zieht sich deswegen im Entwurf durch die Ausbildung eines kleinen „Lichthofes“ in sich zurück. Der Eingang des Split-Level-Hauses liegt auf der mittleren Ebene und führt zum offen gestalteten Wohn- und Küchenbereich. Der Essbereich ist zweigeschossig und schafft freie Sicht- und Kommunikationsbeziehungen zur oberen Etage. Große Fenster mit Blick in den Garten, aber auch in den kontemplativen Innenhof ermöglichen eine Verbindung des Außen- und Innenraums. Bei der Auswahl der Materialien galt es, die Vorgaben Langlebigkeit und Preisbewusstsein zu vereinen.

    Adresse
    Am Schießhaus 1
    99423 Weimar

    Planungsbüro
    architektur.KONTOR Becker Hoffmann Architekten PartG mbB, Weimar

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Architektin Kristina Hoffmann
    Dipl.-Ing. Architektin Pia Anna-Livia Becker

    Bauherr
    privat

    Fertigstellung
    Januar 2017

  • Schulsportplatz „Alte Straße“
    | Foto: PSL Landschaftsarchitekten, © Stadt Zella-Mehlis

    Die ehemalige Schulsportanlage „Alte Straße“ wurde auf altem Standort neu gestaltet. Sie wird von Schulen sowie Vereinen genutzt und ist für Jugendwettkämpfe geeignet. Das Kunstrasenspielfeld hat eine Nettofläche von 90 x 45 Metern. Weiterhin gibt es zwei 75 Meter lange Sprintlaufbahnen mit für Breitensport tauglichem Kunststoffbelag, eine Weitsprunganlage, zwei Kugelstoßkreise sowie ein Kleinspielfeld von 48 x 28 Metern, ebenfalls mit Kunststoffbelag, auf dem unter anderem Feldhandball, Basketball, Tennis und Volleyball möglich sind. Flutlichtanlage, Zuschauertribüne, Ballfangzäune und Einfriedung ergänzen das Ensemble. Die Spielfelder wurden mit gepflasterten Wegen umgeben. Die Tribüne wurde in den natürlichen Hangbereich integriert. Seit der Einweihung wird mit großer Freude gelaufen, gekickt und gesprungen.

    Adresse
    Alte Straße
    98544 Zella-Mehlis

    Planungsbüro
    PSL Landschaftsarchitekten Ziegenrücker. Dorlas., Erfurt

    Bauherr
    Stadt Zella-Mehlis

    Fertigstellung
    Oktober 2016

  • Strandbad Zeulenroda
    Blick über das Strandbad | Foto: Heike Roos

    Die Talsperre Zeulenroda zählte lange Zeit zu den Trinkwassertalsperren im Thüringer Schiefergebirge. Mit Aufhebung der Unterschutzstellung 2012 dient die Talsperre nunmehr als Reservoir für den Hochwasserschutz der Region und ist für die touristische Nutzung freigegeben. Unmittelbar an der Talsperre ist das Strandbad Zeulenroda gelegen, welches umgestaltet und umfangreich saniert wurde. Die Neugestaltung umfasste neben der Integration eines Wasser-Matsch-Sand-Spielplatzes und der Einordnung von Sportangeboten (Beachvolleyball, Tischtennis) auch den Bau einer herausnehmbaren Bootsanlegestelle sowie von Wasserplateaus mit Rutsche. Die gesamte Freianlage des Strandbades ist barrierefrei errichtet worden und umfasst einen barrierefreien Badeeinstieg sowie barrierefreie Spielplätze.

    Adresse
    Bleichenweg 30
    07937 Zeulenroda-Triebes OT Zeulenroda

    Planungsbüro
    RoosGrün PLANUNG, Weimar

    Entwurfsverfasser
    Dipl.-Ing. Stadtplanerin und Landschafts­architektin Heike Roos

    Bauherr
    Stadt Zeulenroda-Triebes

    Fertigstellung
    April 2016

Unterstützer / Partner

  • ERLUS AG
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