71 Objekte in 35 Städten und Gemeinden

Samstag, 28. Juni | Sonntag, 29. Juni 2014
Im Rahmen der bundesweiten Initiative „Architektur bewegt!“

Umbau ehemalige Stasi-U-Haft zu Bildungs- und Gedenkstätte

Erfurt | Andreasstraße 37 a-d

Planungsbüro  Architekturbüro Stadermann - Architekten BDA, Hausen

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Ottmar Stadermann | M.A. Matthias Stadermann

Bauherr  Projektgesellschaft Andreasstraße mbH, Erfurt

Fertigstellung  November 2012

Revolutionäre Ansichten am Domplatz, Areal Andreasstraße 37: Vom Gefängnis zum multifunktionalen Gebäude mit Büroeinheiten und Gedenkstätte. Die Bildungs- und Gedenkstätte erinnert an Unterdrückung und Widerstand in Thüringen von 1949 bis 1989. Zu DDR-Zeiten betrieb hier die Stasi eine Untersuchungshaftanstalt. Die „Andreasstraße“ steht aber nicht nur für die Repression des SED-Regimes, sondern auch für den Triumph der Freiheit. Unterdrückung und Befreiung – diese beiden Themen spiegeln sich in der Architektur wider: einerseits der trutzige Gefängnisbau und die authentisch erhaltenen Haftzellen, andererseits die neuen Durchbrüche in der alten Klinkersteinmauer und der attraktive kubusförmige Anbau mit seiner verspiegelten Glasfassade, auf der Szenen der Friedlichen Revolution im Stil einer Graphic Novel zu sehen sind. Der Ort ist eine Einladung an alle, sich mit der jüngeren deutschen Geschichte näher auseinanderzusetzen.

Umbau ehemalige Stasi-U-Haft zu Bildungs- und Gedenkstätte

| Foto: Fotoatelier Grimm Leinefelde

Umbau St.-Michael-Kirche

Erfurt OT Egstedt am Steiger | Zum Rinnebach

Planungsbüro  Smits + Tandler freie Architekten und Ingenieure Partnerschaft, Erfurt

Entwurfsverfasser  Bernhard Smits | Dipl.-Ing. Peter Tandler | Dipl.-Ing. (FH) Tino Baudler | Dipl.-Ing. Christina Weigelt

Bauherr  Evangelisches Kirchspiel Egstedt, Erfurt

Fertigstellung  Mai 2013

Die St.-Michael-Kirche Egstedt ist ein barocker Kirchenbau, errichtet unter Einbeziehung älterer Bausubstanz. Im Zuge der Zusammenfassung einzelner Kirchengemeinden wurde eine Seelsorgekonzeption erarbeitet, welche die Verfügbarkeit kleinerer und größerer Versammlungsräume innerhalb historischer Kirchengebäude vorsieht. Die Umbaumaßnahmen waren ausgerichtet auf eine nachhaltige erweiterte kirchliche und öffentlich-kulturelle Nutzung für Diakonie, Jugend- und Gemeindearbeit. Um dem räumlichen Anspruch an die erweiterte Nutzung gerecht zu werden, wurden unterhalb der Orgelempore zwei Funktionsräume hinter einem Paravent angeordnet. Der ehemals zu Abstellzwecken genutzte Turmraum dient als Veranstaltungsraum und Winterkirche in Verbindung mit einer ebenfalls hinter einem mobilen Paravent eingebauten Teeküche. Zur Gewährleistung der funktionalen Anforderungen wurden der Fußboden und die technischen Anlagen im Kirchenschiff und Turmraum erneuert.

Umbau St.-Michael-Kirche

Begehbarer Schrank im Kirchenschiff | Foto: Smits und Partner

Neubau Feuerwache

Erfurt OT Waltersleben | Auf der Waidmühle 22

Planungsbüros  HOFFMANN.SEIFERT.PARTNER architekten und ingenieure, Suhl | Büro für Landschaftsarchitektur Regina Schmalz, Erfurt

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Felix Harbig | Dipl.-Ing. Michael Oelschläger

Bauherr  Landeshauptstadt Erfurt

Fertigstellung  Dezember 2013

In Erfurt-Waltersleben wurde eine neue integrierte Feuer- und Rettungswache errichtet. Der Neubau gliedert sich in zwei unabhängig voneinander nutzbare Gebäude mit einem innenliegenden, schallgeschützten Übungsplatz mit Durchfahrt. Die Feuerwache ist mit Ausrüstung für zwei Stellplätze gemäß DIN 14092 konzipiert. In dem eingeschossigen Gebäude befinden sich Aufenthalts- und Seminarräume, Büros für Wehrführer und Jugendwart, Räume für Werkstatt, Einsatzgeräte und Stiefelwäsche. Die Rettungswache ist für zwei RTW-Stellplätze geplant. Weiterhin befinden sich in diesem Nutzungsbereich Aufenthaltsraum, Büros für Rettungsdienstleiter und Assistent, Ruheräume sowie Räume für Apotheke und Desinfektion. Die Stellplätze sind mit Abgasabsauganlagen und Koaleszenzabscheider ausgerüstet. Die Aufenthaltsräume liegen zum kommunikativen Innenhof.

Neubau Feuerwache

Ansicht Ausfahrt | Foto: Michael Miltzow

Umbau Praxis für Orthopädie und Sportmedizin

Erfurt | Tschaikowskistraße 24

Planungsbüros  ADOBE Architekten + Ingenieure GmbH, Erfurt | herrschmidt architektur, Erfurt

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Matthias Schodlok

Bauherr  Dr. Michael Schuh und Dr. Christian Geßner, Erfurt

Fertigstellung  Oktober 2013

Für den Umbau der Praxis für Orthopädie und Sportmedizin Erfurt wurde eine vormals als Büro genutzte Einheit entkernt und neu gestaltet. In Zusammenarbeit mit Thomas Schmidt (herrschmidt architektur), verantwortlich für die Innenraumgestaltung, entstand so eine Raumstruktur, welche exakt auf den Arbeitsablauf der Praxis abgestimmt ist. Durch geschwungene Wände sowie eine wohnungsartige Möblierung wird eine Leichtigkeit erreicht, die den Patienten den Aufenthalt so angenehm wie möglich gestalten soll. Das Lichtkonzept unterstützt mit direktem und indirektem Licht die Raumabfolge und erhöht die Arbeits- und Aufenthaltsqualität. Trotz kurzer Planungs- und Ausführungszeit konnten die qualitativ hohen Ansprüche der Bauherren umgesetzt und die Praxis nach drei Monaten Umbauzeit eröffnet werden.

Umbau Praxis für Orthopädie und Sportmedizin

Empfang | Foto: Marcel Krummrich

Sanierung Boutique „P4“

Erfurt | Paulstraße 4

Planungsbüro  KuesterArchitecture, Erfurt

Bauherr  privat

Fertigstellung  März 2013

Ein spannendes Projekt, gelegen in einem alten Fachwerkhaus, das kurz nach der Wende mit Trockenbau saniert wurde. Über die Jahre hatten sich die Ansprüche, aber auch die Mieter geändert, sodass Anfang 2011 Zeit und Muße vorhanden waren, dieses Kleinod in Angriff zu nehmen. Nach Rückführung des Sanierungsstandes von 1992 und Freilegen der alten Wände offenbarte sich das historische Fachwerk in seiner ganzen Pracht - leider auch mit einigen Schäden aus aufsteigender Bodenfeuchte. Nun wurde selber Hand angelegt, geplant in allen Leistungsphasen, von Grund auf saniert und mit einem exklusiven Innenausbau beendet. Ziel der Bauherren war es, eine Gegensatz-Komposition von Materialien in einem historischen Gebäude umzusetzen. Man wollte das historische Fachwerk sichtbar lassen, die Räumlichkeiten mit modernen Stilmitteln kontrastieren sowie mit vielen kleinen Details bereichern. Schließlich war es der Wunsch, eine Boutique mit Office-Kultur zu vermischen, um gleichfalls Fläche und Möglichkeiten zur Präsentation zu ermöglichen.

Sanierung Boutique „P4“

| Foto: KuesterArchitecture

Freiflächengestaltung St.-Ursula-Garten

Erfurt | Trommsdorffstraße 29

Planungsbüros  PSL Landschaftsarchitekten Ziegenrücker. Kerl., Erfurt | Architekturbüro Ziegenrücker_ Architektur_Städtebau_Ausstellungen, Erfurt

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Andrea Ziegenrücker | Diplombildhauer/Restaurator Markus Gläser

Bauherr  Bildungshaus St. Ursula, Erfurt

Fertigstellung  September 2013

Für die Gäste des Bildungshauses St. Ursula besteht nun auch im Freien ein Angebot zur Begegnung und Entspannung. Im Innenhof wurden vorhandene Parkplätze neu geordnet und Grundmauern eines abgerissenen Gebäudes entfernt. Der Garten, zentral zwischen Gymnasium, Kindergarten und Bildungsstätte gelegen, wird von geschnittenen Hecken aus Hainbuche und niedrigem Buchsbaum gefasst, um Einblicke zu erlauben. Barrierefreie Wege führen zu mehreren Bänken und einem überdachten Pavillon, nutzbar für Gruppen. Ein zentral angeordneter Brunnen, bestehend aus Steintisch und Bronzefigur, bietet Erfrischung im Sommer. Anregung für die künstlerische Ausstattung mit Wassertisch und Bronzefigur lieferte die Legende der Heiligen Ursula, welche mit elftausend Jungfrauen im Schiff den Rhein bereiste und ein Martyrium erlitt. Schattenspendende Laub- und Obstbäume wurden gepflanzt, Rasenflächen und Staudenpflanzungen mit Frühblühern angelegt. Bodenstrahler und Leuchten illuminieren den Garten bei Dunkelheit.

Freiflächengestaltung St.-Ursula-Garten

Aufenthaltsbereich | Foto: PSL

Freiflächengestaltung „Wohnen am Universitätsgarten“

Erfurt | Nordhäuser Straße/Veilchenstraße/Mühlhäuser Straße

Planungsbüro  RoosGrün PLANUNG, Kromsdorf

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Heike Roos

Bauherr  DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG, Erfurt

Fertigstellung  September 2012

Im Rahmen der Stadtentwicklung Erfurts entstand auf 15 Hektar ein neues Wohngebiet zwischen Nordhäuser und Mühlhäuser Straße im unmittelbaren Anschluss an die Universität. Es wurde mit eigenständigem und differenziertem Erscheinungsbild in die bestehenden Grünstrukturen harmonisch eingefügt. Im gesamten Wohngebiet sind neben markant gliedernden Baumreihen in ihrer Höhe gestaffelte, freiwachsende Hecken mit ganzjähriger Aspektvielfalt das beherrschende landschaftsräumliche Element. Im Anschluss an die Wohnbebauung, im Übergang zur Landschaft und zur Universität, wurde ein extensiver Park geschaffen. Die ausgedehnte Wiesenfläche mit lockeren Baumgruppen unter dem Motto „Indian Summer“ setzt einen außergewöhnlichen Akzent und verleiht damit dem Gesamtgebiet einen unverwechselbaren Charakter. Baumreihen als Raumkanten und Spielangebote in geschwungenen Formen schaffen den Übergang von der Wohnbebauung zur Universität und in die freie Landschaft.

Freiflächengestaltung „Wohnen am Universitätsgarten“

Baumreihe am Amploniusweg | Foto: Heike Roos

Neubau „Auenhöfe“ – Wohnen am Park

Erfurt | Adalbertstraße 48–49

Planungsbüros  Schettler Architekten, Weimar | Schettler & Wittenberg Architekten, Weimar | plandrei Landschaftsarchitektur GmbH, Erfurt

Entwurfsverfasser  Dr.-Ing. Anke Schettler | Dipl.-Ing. (FH) Jörg Kopprasch | Dipl.-Ing. Christian Hersel

Bauherr  Baugesellschaft „An der Wachsenburg“ mbH, Amt Wachsenburg

Fertigstellung  März 2014

Die „Auenhöfe“ liegen im gründerzeitlichen Norden Erfurts. Durch die Nähe zu Gera, Nordpark und Innenstadt ist hier ein Quartier entstanden, das den Bestand ergänzt und aufwertet. Zwei Baufelder bilden je ein U mit Garten zur Gera hin; sie sind über einen gemeinschaftlich nutzbaren Anger gekoppelt. Entlang der Adalbertstraße stehen Mehrfamilienhäuser mit ostwestorientierten Wohnungen. Sie bilden ein eigenständiges Pendant zur gegenüberliegenden Bebauung. Im Detail nehmen stehende Fensterformate, Fassadenrücksprünge, Klinker- und Putzfassaden sowie die bewegte Dachlandschaft Elemente der Gründerzeitarchitektur auf. Die Schenkel bilden Reihenhauszeilen mit hofseitigem Garten. Sie verzahnen sich mit den Mehrfamilienhäusern und schaffen durch ihre Zweigeschossigkeit einen harmonischen Übergang zur Flussaue. Durch differenzierte Gebäude- und Wohnungstypologien und den zum Teil barrierefreien Zugang haben in den „Auenhöfen“ Bewohner jeden Alters mit verschiedensten Lebensentwürfen ihr Zuhause gefunden.

Neubau „Auenhöfe“ – Wohnen am Park

Ecke Waldemarstraße/Adalbertstraße | Foto: Claus Bach Fotografie

Neubau „bauhaus FACTORY“ – Bürogebäude für die Kreativwirtschaft

Weimar | Bauhausstraße 7c

Planungsbüros  gildehaus.reich architekten, Weimar | Planungsbüro Rau - Landschaftsarchitektur, Weimar

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Andreas Reich

Bauherr  Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), Erfurt

Fertigstellung  Februar 2014

In der „bauhaus FACTORY“ stehen kleineren Unternehmen aus dem Bereich der Kreativwirtschaft atmosphärische Räumlichkeiten und interessante Gemeinschaftsdienste zur Verfügung. Den Nutzungsschwerpunkt bilden unterschiedlich geschnittene Bürobereiche (vom Einzelbüro bis hin zum „Coworking Space“) und ein zugeordneter Konferenz- und Veranstaltungsbereich. Das Gebäude besitzt zudem eine hochflexible und innovative Infrastruktur. Dank seiner Lage im Herzen der Campus-Erweiterung ist der Neubau zudem bestens vernetzt mit den Strukturen der Bauhaus-Universität. Der Neubau wurde durch die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) errichtet und wird durch die Betreibergesellschaft für Applikations- und Technologiezentren Thüringen mbH (BATT) betrieben. Das Planungsteam unter der Federführung von gildehaus.reich architekten BDA als Generalplaner konnte das Vorhaben in einer Gesamtzeit von weniger als zweieinhalb Jahren und einer Bauzeit von nur sechzehn Monaten realisieren.

Neubau „bauhaus FACTORY“ – Bürogebäude für die Kreativwirtschaft

| Foto: Andreas Reich

Sanierung/Erweiterung Herderzentrum – Weltkulturerbestätte „Klassisches Weimar“

Weimar | Herderplatz 6/7

Planungsbüro  gildehaus.reich architekten, Weimar

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Bernd Gildehaus | Dipl.-Ing. Felix Flechtner | Dipl.-Ing. Astrid Rönicke

Bauherr  Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Weimar

Fertigstellung  August 2013

In 2009 entschloss sich die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde, am Herderplatz ein neues Gemeindezentrum zu entwickeln. Die vielfältigen Nutzungen für kirchliche, kulturelle und touristische Zwecke machten einen Neubau notwendig. Das zum Weltkulturerbe zählende Ensemble aus Stadtkirche, Herders Wohnhaus und den Einzeldenkmalen Herderplatz 6 und 7 galt es, angemessen zu erweitern. Unter weitestgehendem Erhalt, Sanierung und denkmalgerechter Restaurierung der Einzeldenkmale wurden die im 19. Jahrhundert abgebrochenen Raumkanten am Platz mit Neubauten wiederhergestellt, die Straßenflucht des Eisfeldes ergänzt und die fehlende Ecke Eisfeld/Herderplatz neu formuliert. Vorhandene Nutzungen wurden umstrukturiert und fehlende Räume, wie der große Gemeindesaal, geschaffen. Neubauten umklammern die Bestandsgebäude und bilden mit einem zentralen Innenhof ein geschlossenes Ensemble an der Westseite. Die zum Platz weisenden Fassaden der Neubauten machen diese „Klammer“ nach außen hin mit großen einladenden Fensteröffnungen sichtbar.

Sanierung/Erweiterung Herderzentrum – Weltkulturerbestätte „Klassisches Weimar“

| Foto: Frank Aussieker Architekturfotografie, Hannover

Café Donndorf Weimar

Weimar | Rittergasse 12

Planungsbüro  Dr. Schmitz-Riol Planungsgesellschaft mbH, Weimar

Entwurfsverfasser  Dr.-Ing. Erik Schmitz-Riol

Bauherr  Prof. Dr. Sven & Kathrin Steinbach, Weimar

Fertigstellung  Juni 2013

Bei dem Gebäude in der Altstadt handelt es sich um ein klassizistisches Wohn- und Geschäftshaus, das um 1800 errichtet wurde. Ursprünglich bestand es aus zwei separaten Gebäuden, die später miteinander verbunden wurden. Ein symmetrischer Mittelrisalit gliedert die schlichte Fassade des dreigeschossigen Bauwerks. Die fünfachsige Fassade orientiert sich zu einem kleinen städtischen Platz, der vom Brunnen „Mutterliebe“ des Bildhausers Adolf von Donndorf geprägt wird. Die Bauaufgabe bestand darin, das seit der Wende mit allerlei Baumarktartikeln modernisierte Haus fachgerecht zu sanieren. Während Fassade und Wohnungen in den beiden Obergeschossen aufgrund des zur Verfügung stehenden Budgets nur eingeschränkt umgebaut werden konnten, wurde die ehemalige Buchbinderwerkstatt im Erdgeschoss in ein neues Café umgestaltet. Hierzu wurden die nachträglichen Einbauten bis auf die Tragstruktur rückgebaut; Naturstein und Fachwerk werden nun in ihrer reinen Materialität gezeigt. Das Büro hat zudem die gesamte Einrichtung geplant und realisiert.

Café Donndorf Weimar

Fassade zum Platz | Foto: Erik Schmitz-Riol

Neubau Parkdeck am Mehrzweckgebäude

Weimar | Friedensstraße 42

Planungsbüro  Junk & Reich Architekten BDA Planungsgesellschaft mbH, Weimar

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Ulrich Junk

Bauherr  W-Casa GmbH & Co. KG, Ilmenau

Fertigstellung  November 2013

Im Zuge der Sanierung des Mehrzweckgebäudes in der Friedensstraße 42 in Weimar sollte die begrenzte Stellplatzanzahl auf dem Grundstück durch den Bau eines Parkdecks auf ein zeitgemäßes Maß erhöht werden. Obgleich es sich um einen reinen Funktionsbau handelt, soll das Gebäude, aufgrund seiner Lage an einem Verkehrsknotenpunkt am Rande der Altstadt, mit einfachen Mitteln gestalterischem Anspruch genügen, ohne sich dabei in den Vordergrund zu spielen. Das untere Deck wurde daher in Beton ausgeführt und teilweise ins Gelände eingegraben. Das obere Deck erhielt umlaufend eine Verkleidung aus anthrazitfarbenen Aluminiumlamellen. Um das gestiegene Fahrzeugaufkommen nicht einseitig über die schmale Zufahrt aus der Altstadt abzuwickeln, wurden für das untere Deck neue Zufahrten zur Friedensstraße geschaffen und die gesamte Außenanlage so umgestaltet, dass nun eine attraktive fußläufige Durchwegung des Grundstücks möglich ist.

Neubau Parkdeck am Mehrzweckgebäude

Vorplatz Mehrzweckgebäude | Foto: Albrecht Körner

Umbau Wohnhaus in Niedrigenergiebauweise

Weimar | Paul-Schneider-Straße 56

Planungsbüro  Tectum Hille · Kobelt Architekten PartG mbB, Weimar

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Roberto Kobelt

Bauherr  privat

Fertigstellung  Dezember 2013

Die bestehende Doppelhaushälfte aus Mitte der 1930er Jahre wurde zu Wohnzwecken saniert und erweitert. Erd- und Obergeschoss wurden weitestgehend entkernt und modernisiert. Die Raumzuschnitte wurden überwiegend beibehalten. Der kleine Wintergarten wurde durch einen erweiterten Ersatzneubau abgelöst. Hierbei entstand ein großzügiger Raum als Erweiterung und Verbindung zwischen Wohnbereich und Küche. Das Dachgeschoss wurde als ein Raum mit abgetrenntem Bad ausgebaut. Neue Gauben entstanden an der West- und Gartenseite zur Verbesserung der räumlichen Situation. Im Rahmen der energetischen Sanierung wurden alle Fenster durch neue ersetzt, die Fassaden sowie Dach und Kellerdecke gedämmt. Die bestehende Gasanlage wurde ausgetauscht und mit einem Pufferspeicher erweitert. Die Solarthermieanlage und ein Kamin, der seine Heizwärme zusätzlich in den Pufferspeicher einleitet, reduzieren zusammen mit den Dämmmaßnahmen den Gasverbrauch um circa 80 Prozent und ermöglichen eine Sanierung zum Niedrigenergiehaus.

Umbau Wohnhaus in Niedrigenergiebauweise

Gartenansicht | Foto: Tectum

Sanierung Malzdarre

Mellingen | An der Malzdarre 1

Planungsbüro  Ulrike Ludewig Freie Architektin, Weimar

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Ulrike Ludewig

Bauherr  Gemeinde Mellingen

Fertigstellung  Oktober 2013

Die Malzdarre ist ein Baudenkmal und befindet sich im Ortskern von Mellingen direkt an der Ilm. Das Ensemble besteht aus dem Gebäude der eigentlichen Darre, einem Fachwerkgebäude mit integriertem „Darrturm“ aus Naturstein- und Klinkermauerwerk, dem die Erscheinung prägenden Schornstein und dem sich im Norden anschließenden Wirtschaftsgebäude. Die seit 60 Jahren ungenutzten Gebäude waren stark sanierungsbedürftig und einsturzgefährdet. Die Gemeinde übernahm die Sanierung zur Nutzung als Gemeindeverwaltung. Die eigentliche Darre mit dem sich nördlich bzw. westlich anschließenden Fachwerkgebäudeteil wurde erhalten und wird künftig als Heimatmuseum genutzt. Das Wirtschaftsgebäude wurde in ursprünglicher Kubatur hochwassergerecht wieder errichtet und beherbergt heute neben der Gemeindeverwaltung im Erdgeschoss den Jugendklub mit direkt am Ilmufer gelegener Freifläche. Es wurde entsprechend der EnEV 2009 geplant und wird über eine Wärmepumpe mit Grundwassernutzung beheizt.

Sanierung Malzdarre

Ansicht von Süden | Foto: Ulrike Ludewig

Neubau Bürogebäude „Bauhof Heinrich“

Nohra | An der Erfurter Straße 13

Planungsbüro  A-F-Z Architekturfabrik Ziemke, Weimar

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Eugen A. Ziemke

Bauherr  Wolf Heinrich, Weimar

Fertigstellung  Februar 2012

Auf dem Gewerbehof des Bauunternehmens Bauhof H. GmbH am Ortsrand von Nohra entstand 2012 das repräsentative Bürogebäude mit dem Ziel, wechselnde Anforderungen in ein und demselben Gebäude umsetzen zu können. Nachhaltigkeit und Flexibilität in Raumaufteilung und Material ermöglichen es dem Gebäude, auf zukünftige Nutzungsänderungen zu reagieren. Die dem Entwurf zugrundeliegende Struktur lässt die spätere Entwicklung zu einem Einfamilienhaus oder abgeschlossenen Wohnformen ohne konstruktive Veränderungen zu. Als wesentliches Baumaterial wurde der nachwachsende Rohstoff Holz in Form von Holzrahmenbauwänden und Brettstapeldecken verwendet. Mit seinen 175 Quadratmeter Nutzfläche orientiert sich das Bürogebäude mit großzügigen Fensterflächen in Richtung Süden und gibt den Blick auf den vorgelagerten Teich frei. Deutlich kleinere Fenster sind hingegen wie Bilderrahmen auf der Nordfassade angeordnet und minimieren den Lärmeintrag der Straße. Der Energieverbrauch beläuft sich auf 37 kWh/m²a (Strom und Wärme).

Neubau Bürogebäude „Bauhof Heinrich“

Ansicht Südost | Foto: Jens Hauspurg

Neubau Hortgebäude

Udestedt | Schulplatz 3

Planungsbüro  Bauplanung Pfistner, Erfurt

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Maik Pfistner

Bauherr  Landkreis Sömmerda, Sömmerda

Fertigstellung  August 2012

Bei dem Gebäude handelt es sich um den Neubau eines Hortgebäudes auf einem bestehenden Schulgelände in Form einer Lückenbebauung. Das angrenzende Bestandsgebäude ist denkmalgeschützt, sodass für den Neubau Erd- und Grautöne als Leitfarben vorgegeben waren. Aufgrund der begrenzten Grundfläche war die Errichtung in zweigeschossiger Bauweise als Riegelbau notwendig. Das Dach wurde als begrüntes Flachdach errichtet. Im Innenbereich wurden fünf Horträume geschaffen. Zwei dieser Räume können temporär auch als Klassenräume genutzt werden (Multifunktionsräume). Das gesamte Erdgeschoss wurde barrierefrei hergestellt. Zur Straßenseite hin ziehen fünf aus der Fassade herausragende Fensterboxen (Kuben) die Blicke auf sich. Sie wurden mit intensiven Farbtönen in Rot, Orange, Gelb, Blau und Grün betont. Die jeweilige Farbe prägt auch das Erscheinungsbild des jeweils dahinterliegenden Hortraumes: So sind Türen und Fußböden im gleichen Farbspektrum gehalten.

Neubau Hortgebäude

Westfassade | Foto: Christian Sobatta

Freiflächengestaltung Kurt-Neubert-Sportpark

Sömmerda | Fichtestraße 23

Planungsbüro  Casparius Architekten & Ingenieure, Erfurt

Entwurfsverfasser  Prof. Dr.-Ing. Joachim Casparius

Bauherr  Stadt Sömmerda

Fertigstellung  September 2012

Der generalsanierte Kurt-Neubert-Sportpark ist die zentrale Sportanlage für den Vereins-, Breiten- und Schulsport in Sömmerda. Herzstück der Anlage ist die Wettkampfanlage Typ B mit dem Naturrasenregelspielfeld. Laufbahnen und Kreisbogensegmente in Kunststoff bieten mit integrierter Stabhochsprung- und Speerwurfanlage sowie Flächen für Hochsprung und Ballsport und der angrenzenden Weit- und Dreisprunganlage optimale Bedingungen für den Sport. Den seitlichen Abschluss der Wettkampfanlage bilden die Zuschauertribünen für mehr als tausend Zuschauer. Auf der Ostseite der Wettkampfanlage befinden sich ein moderner Kunstrasenplatz mit einer Flutlichtanlage und die Kugelstoßanlage. Von der neuen Reporterkabine kann sowohl die Wettkampfanlage als auch der bereits bestehende Kunstrasenplatz überblickt werden. Ein zentraler Vorplatz macht die Durchführung großer Sportveranstaltungen möglich. Die Nebenflächen werten durch eine gezielte Grünplanung den Sportpark zusätzlich auf. Das gesamte Sportgelände ist pflegeleicht und barrierefrei gestaltet.

Freiflächengestaltung Kurt-Neubert-Sportpark

Wettkampfanlage | Foto: Casparius

Sanierung Burgruine Gleichen – Instandsetzung Turm

Drei Gleichen OT Wandersleben | Burg Gleichen

Planungsbüro  Tectum Hille · Kobelt Architekten PartG mbB, Weimar

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Christiane Hille

Bauherr  Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Rudolstadt

Fertigstellung  Juli 2013

Die Instandsetzung des Turms der Burgruine Gleichen umfasste eine Neuordnung der Innenräume und die Erhöhung der Sicherheit der Besucher. Die verbesserte Raumanordnung macht den Turm in bisher verborgenen Bereichen zugänglich und zeigt die neue Dauerausstellung des Naturkundemuseums Erfurt. Beleuchtete Schaukästen wurden in die Trennwände zwischen den Geschossebenen und der Treppe integriert. Die Ausstellung thematisiert die ereignisreiche Geschichte, die vielgestaltige Landschaft und die einzigartige Naturausstattung des Burgenensembles Drei Gleichen. Die Wandbereiche der bis zu zwei Meter dicken Turmwände wurden denkmalgerecht aufgearbeitet und erscheinen dank des Anstrichs mit matten Kalkfarben und der authentisch steinfühlig geputzten Oberfläche wie zu alter Zeit. Dabei konnten wertvolle Befunde wie romanische Ritzfugen erhalten und sichtbar gemacht werden.

Sanierung Burgruine Gleichen – Instandsetzung Turm

Ausstellung | Foto: Alexander Burzik

Freiflächengestaltung Schloss Ehrenstein zu Ohrdruf

Ohrdruf | Schloßplatz 1

Planungsbüro  Planungsbüro Rau - Landschaftsarchitektur, Weimar

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Karl Georg Rau

Bauherr  Stadt Ohrdruf, vertreten durch das Bauamt

Fertigstellung  Dezember 2013

Die Freiflächen rund um das Schloss Ehrenstein wurden im Laufe der Geschichte immer wieder neuen Nutzungen zugeführt und deren Gestalt mehrfach überformt. Nur wenige Fragmente verwiesen vor der Umgestaltung des Außenraumes auf die Geschichtsträchtigkeit des Ortes und die Bedeutung und Funktionen in vergangener Zeit. Das Schloss Ehrenstein bildet einen zentralen Zielpunkt für den Nutzer der Freianlagen. In das Quartier kommend, bewegt man sich auf das Schloss zu, alle vorhandenen Funktionen sind im unmittelbaren Schlossumfeld angesiedelt. Vor diesem Hintergrund weisen alle entwickelten Bereiche ein gemeinsames Raumgerüst auf: horizontale Distanzflächen werden von vertikalen Raumkanten begrenzt, um die jeweilige Schlossfassade, ähnlich einem Bühnenbild, in den Freiraum zu integrieren. Der Bau der Freiflächen wurde in sieben Bauabschnitte gegliedert und sukzessive in den Jahren 2007 bis 2013 ausgeführt.

Freiflächengestaltung Schloss Ehrenstein zu Ohrdruf

Blick vom Schlossturm auf Vorwerk und Park | Foto: Planungsbüro Rau

Sanierung Herzogliches Museum

Gotha | Parkallee 15

Planungsbüro  Arge Herzogliches Museum Gotha: Kummer.Lubk.Partner / thoma architekten, Erfurt

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Roland Kummer | Dipl.-Ing. Markus Sabel

Bauherr  Stadt Gotha, vertreten durch das Amt für Grundstücks– und Gebäudemanagement

Fertigstellung  Oktober 2013

Die Grundlage der Planung war die weitestgehende Wiederherstellung der bauzeitlichen Fassung des von Franz von Neumann d. Ä. geplanten und realisierten Museums. Die Planung umfasste die Sicherstellung der Evakuierung nach der Versammlungsstättenverordnung sowie die brandschutztechnische Ertüchtigung des Gebäudes. Weiterhin sollte neben den nutzerspezifischen und funktionellen Anforderungen des Ausstellungskonzeptes auch eine barrierefreie Erschließung gewährleistet werden. Im Zusammenhang mit der Präsentation des Kulturgutes wurden die thermische Verbesserung der Gebäudehülle und eine Steuerung des Raumklimas über technische Maßnahmen notwendig. Dort, wo technische und funktionelle Einbauten unumgänglich waren, wurden diese transparent (wenig auffällig) und temporär (wie eingestellte Möbel) gestaltet. Die Leistungen im Bereich der Außenhaut wurden durch den Bauherrn, die Stadt Gotha, direkt geplant und beauftragt.

Sanierung Herzogliches Museum

Vestibül | Foto: Carlo Bansini

Sanierung/Erweiterung Jugendstil-Stadtbad

Gotha | Bohnstedtstraße 6

Planungsbüro  Veauthier Meyer Architekten, Berlin

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Andreas Veauthier | Dr.-Ing. Nils Meyer

Bauherr  Stadt Gotha, vertreten durch das Amt für Grundstücks– und Gebäudemanagement

Fertigstellung  Februar 2014

Nachdem die denkmalgeschützte Jugendstil-Badanlage 25 Jahre lang leer stand, wurde sie nun saniert sowie um eine Schwimmhalle und einen Spa-Bereich erweitert. Der Entwurf, hervorgegangen aus einem Wettbewerbsgewinn, ist geprägt vom Respekt vor der denkmalgeschützten Bausubstanz sowie durch ein unmittelbares Nebeneinander von Alt und Neu. In einer klaren linearen Abfolge fügen sich kompakte Erweiterungsbauten in den Bestand ein. Dabei erheben sich aus niedrigeren Randbereichen, welche den Übergang zwischen Alt- und Neubau bilden, klar ablesbar drei Kuben: Der Spa-Bereich, das Sportbad und das Lehrbad. Zentrales inneres Element ist der Übergang von der alten zur neuen Schwimmhalle. Eine Treppe mit großzügigem Podest nimmt hier die gesamte Breite des Raumes ein und lädt, mit Blick über die „Wasserlandschaft“, zum Aufenthalt ein.

Sanierung/Erweiterung Jugendstil-Stadtbad

| Foto: Klemens Ortmeyer

Neubau Zweifeldschulsporthalle

Gotha | Leinastraße 22

Planungsbüro  Architekturbüro Jürgen Wiegand, Waltershausen

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Jürgen Wiegand

Bauherr  Landkreis Gotha, Gotha

Fertigstellung  Februar 2011

Auf dem Grundstück der Kooperativen Gesamtschule „Herzog Ernst“ in Gotha ist eine neue Zweifeldschulsporthalle entstanden, die aufgrund der integrativen Schulform der Gesamtschule sowie aus öffentlichem Interesse durchgängig barrierefrei ausgeführt worden ist. Die Halle ist mit einer Zuschauertribüne mit 195 Sitzplätzen ausgestattet. Die Wärmeversorgung erfolgt durch zwei Sole-Wasser–Wärmepumpen, die über 14 Erdsonden von 99 Metern Tiefe versorgt werden. Die Hallenfläche und der Sanitärbereich werden über eine Fußbodenheizung beheizt.

Neubau Zweifeldschulsporthalle

Zuschauertribüne | Foto: Architekturbüro Wiegand

Neubau „Haus Schwarz“ (KfW 55)

Gotha OT Töpfleben | Schlegelstraße 55

Planungsbüro  grosskopf-architekten, Gotha

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Großkopf

Bauherr  privat

Fertigstellung  Juni 2013

Von außen in schlichter Bauform gehalten, überzeugen beim „Haus Schwarz“ die inneren Werte, welche den Entwurf durch die unverbaubare Lage des Grundstückes am Fuße des Gothaer Seeberges bestimmt haben. Das Erdgeschoss ist von fließenden Räumen um die zentral gelegene Treppe geprägt. Mit Schiebewänden lassen sich bei Bedarf einzelne Funktionsbereiche abtrennen. Großzügige Verglasungen sorgen über den gesamten Tagesverlauf für einen lichtdurchfluteten Grundriss. Im Obergeschoss sind alle Zimmer um eine Loggia angeordnet. Durch hohe Fenster kann man den weitläufigen Blick auf das Naherholungsgebiet des Seeberges genießen. Sogar das Bad ist über eine einseitig transparente Glaswand diesem eindrucksvollen Panorama zugewandt. In der Innenraumgestaltung wirkt der Kontrast aus den kühlen Grundfarben des Hauses in Weiß und Grau, die durch warme Holztöne von Fenstern, Möblierung und Parkett kompensiert werden.

Neubau „Haus Schwarz“ (KfW 55)

Ansicht Garten | Foto: Sebastian Großkopf

Neubau Ilmenauer „Bauhaus“

Ilmenau | Schwanitzstraße 7

Planungsbüro  Architektur- und Sachverständigenbüro Dr. B. Schramm, Ilmenau

Entwurfsverfasser  Dr.-Ing. Barbara Schramm

Bauherr  Marek Schramm GmbH, Ilmenau

Fertigstellung  Juli 2013

Die Aufgabe bestand darin, auf einem seit über 40 Jahre lang brachliegenden innerstädtischen und unregelmäßig geschnittenen Grundstück ein modernes Bürogebäude für den Bauherren und der Baubranche nahen Unternehmen zu errichten. Der Entwurf wurde hart erkämpft, weil ein gültiger B-Plan eine maximal dreigeschossige Bebauung mit Satteldach vorgab. Ein neidloser Kommentar eines Berufskollegen bringt das Ergebnis auf den Punkt: „Es ist gut, dass jemand Signale setzt und das Bauamt letztlich erkannt hat, dass die genehmigte Bebauung viel besser ins Bild passt. Denn nicht jedes Gebäude in der Innenstadt braucht ein Satteldach, um Altes mit Neuem qualitativ hochwertig miteinander zu verbinden.“ (Erdmann-Johannes Steffani in „Geheimrat“ Nr. 56/2013) Die LED-Nachtbeleuchtung in wechselnden Farben ist eine neue Attraktion in der Ilmenauer Altstadt.

Neubau Ilmenauer „Bauhaus“

| Foto: Barbara Schramm

Neubau Integrative Kindertagesstätte „KinderSegen“

Arnstadt | Floraweg 2

Planungsbüro  RJ Planungsbüro Rolf Jentzsch - Renée Möser GbR, Erfurt

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Renée Möser

Bauherr  Marienstift Arnstadt

Fertigstellung  August 2013

Die Pädagogik nach Maria Montessori (1870 bis 1952) ist Konzeptions- und Arbeitsgrundlage der Kindertagesstätte. Bauherr und Träger ist das Marienstift Arnstadt. Aufgrund der Nutzung als integrative Kindertagesstätte ist das Gebäude eingeschossig und barrierefrei konzipiert. Die 70 Kinder werden in vier Gruppen altersgemischt betreut, wobei besondere Räumlichkeiten für Kinder unter zwei Jahren angeboten werden. Die Gruppenräume sind über einen breiten Spielflur erschlossen, der durch ein Oberlichtband Tageslicht erhält. Das Dachtragwerk ist als Brettschichtholzkonstruktion sichtbar. Das Bauwerk wurde in Massivbauweise als Mauerwerksbau gemäß EnEV errichtet. Das Haus wird mit Fernwärme versorgt. Bei einer Brutto-Grundfläche von 745 Quadratmeter stehen 647 Quadratmeter Netto-Grundfläche zur Verfügung. Die Außenspielfläche mit einem separaten Bereich für die Jüngsten erstreckt sich über 1872 Quadratmeter. Nach einjähriger Bauzeit wurde die Kita im August 2013 eröffnet.

Neubau Integrative Kindertagesstätte „KinderSegen“

Ansicht von Süden | Foto: RJ Planungsbüro

Neubau „Wohnhaus KIS“

Arnstadt | Wachsenburgblick 1

Planungsbüro  funken architekten, Erfurt

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Matthias Funken | M.A. Katharina Kissmann

Bauherr  privat

Fertigstellung  Juli 2013

Am Ortsrand von Arnstadt mit freiem Blick auf die Wachsenburg wurde ein modernes Einfamilienhaus in reduzierter und klarer Formensprache errichtet. Das Haus bildet das Entree zu einem neuen Wohngebiet. Der rechteckige Hauptbaukörper mit einem angelagerten eingeschossigen Funktionsriegel grenzt den großzügigen Garten zum anliegenden Straßenraum klar ab. Das Gebäude wurde in Holzbauweise erstellt. Es verfügt über eine Wärmepumpe und eine Lüftungsanlage, sodass - kombiniert mit einer sehr gut gedämmten Gebäudehülle - der Standard KfW-Effizienzhaus 55 erreicht wurde.

Neubau „Wohnhaus KIS“

Straßenansicht | Foto: K. Kissmann

Freiflächengestaltung Gräberfeld für Urnenbeisetzungen

Arnstadt | Am Friedhof 2

Planungsbüro  Büro für Freiraumplanung Möbius, Erfurt

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Steffen Möbius

Bauherr  Stadt Arnstadt, vertreten durch die Friedhofsverwaltung

Fertigstellung  April 2012

Die Umgestaltung von Friedhöfen erfordert eine tiefgründige Auseinandersetzung mit den kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Die Neugestaltung dieses Gräberfeldes ist Teil eines über zwanzigjährigen Umbau- und Umgestaltungsprozesses des Arnstädter Friedhofes. Im Gegensatz zu früheren Zeiten ermöglicht der hohe Anteil von Urnenbeisetzungen eine Vergrößerung der Grababstände. Somit können Gräberfelder großzügiger angelegt und in neu zu schaffende parkartige Strukturen eingebunden werden. Durch einen behutsamen Umgang mit historischen Grabmalen und der Einbindung der vorhandenen Gehölzstrukturen werden Räume geschaffen, die Trauernden Geborgenheit bieten und durch ihren hohen Grünanteil hoffnungsvoll stimmen. Hierdurch erfolgt eine bessere Identifizierung mit dem Freiraum. Unterstrichen wird dies durch eine offene, lichtdurchflutete Gräberfeldplanung.

Freiflächengestaltung Gräberfeld für Urnenbeisetzungen

| Foto: Steffen Möbius

Neubau Kulturbibliothek Nordhausen

Nordhausen | Engelsburg

Planungsbüros  Schettler Architekten, Weimar | Schettler & Wittenberg Architekten, Weimar | stock landschaftsarchitekten bdla, Jena

Entwurfsverfasser  Dr.-Ing. Anke Schettler | Dipl.-Ing. (FH) Jörg Kopprasch | Dipl.-Ing. Christian Hersel

Bauherr  Stadt Nordhausen, vertreten durch das Amt für Kultur, Bildung und Generationen

Fertigstellung  April 2014

Die Bibliothek der Stadt Nordhausen situiert sich - mit einem Bürgersaal, einem Seminarraum, einem Literaturcafé und einer zweigeschossigen Tiefgarage - als Gebäudeensemble samt großzügiger öffentlicher Freianlagen südlich des ehemaligen Kornmarktes. Mit dem Neubau wird die seit 60 Jahren bestehende Lücke im unmittelbaren Zentrum der Stadt qualifiziert. Die Räumlichkeiten sind so organisiert, dass eine größtmögliche Nutzungsflexibilität gegeben ist. Die im Kernbereich des Hauses angeordneten Räume lassen sich je nach Anlass sowohl dem Bürgersaal als auch der Bibliothek zuordnen. Die Bibliothek ist über drei Ebenen organisiert, die über Lufträume und ein Atrium miteinander verbunden sind. Der Bürgersaal präsentiert sich im Gegensatz zum fließenden Raumkonzept der Bibliothek als regelmäßiger, ruhiger, gerichteter Raum im Gebäudeflügel an der Engelsburg. Das Fassadenmaterial korrespondiert in Verbindung mit der steinernen Leseterrasse mit den Fassaden des Rat- und Stadthauses.

Neubau Kulturbibliothek Nordhausen

Kulturbibliothek Nordhausen | Foto: Claus Bach Fotografie

Freiflächengestaltung Kulturbibliothek Nordhausen

Nordhausen | Nikolaiplatz 1

Planungsbüros  stock landschaftsarchitekten bdla, Jena | Schettler Architekten, Weimar | Schettler & Wittenberg Architekten, Weimar

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Wolfram Stock

Bauherr  Stadt Nordhausen, vertreten durch das Amt für Kultur, Bildung und Generationen

Fertigstellung  Mai 2014

Im Zentrum von Nordhausen liegt die neue Kulturbibliothek, der eine große, helle „Leseterrasse“ mit repräsentativem Wasserbecken und Freisitz des neuen Cafés vorgelagert ist. Muschelkalk in schlanken rechteckigen Formaten verschiedener Breite spiegelt das Thema der Fassade auf dem Boden der Stadtterrasse wider und verbindet den Innenraum im Eingangsbereich mit der steinernen Platzfläche. Ein flaches Wasserbecken mit ruhiger, spiegelnder Oberfläche und seitlichen Sitzkanten aus Beton und Muschelkalk bietet attraktive Aufenthaltsmöglichkeiten. Die seitliche Beleuchtung lässt die Wasserfläche in den Abendstunden besonders gut zur Geltung kommen. Eine großzügige, nach Süden orientierte „Lesetreppe“ führt auf den tiefer liegenden Nikolaiplatz, bietet aber auch einen sonnigen Platz zum Verweilen und Plaudern. Mit Aufnahme des Granitbogenpflasters wird rund um das historische Rathaus ein einheitlicher Pflasterbelag erzielt. Blütenbäume und Sitzbänke akzentuieren die Platzfläche und trennen Fuß- und Fahrverkehr.

Freiflächengestaltung Kulturbibliothek Nordhausen

Lageplan

Neubau Wohn- und Geschäftshaus

Nordhausen | Stolberger Straße 15

Planungsbüro  Architektur- und Ingenieurbüro Nordhausen GmbH, Nordhausen

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Nadine Stevens | Dipl.-Ing. Thoralf Breuer | B.A. Heike Hesse

Bauherr  Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH, Nordhausen

Fertigstellung  Oktober 2013

Durch den Neubau des Wohn- und Geschäftshauses in der Stolberger Straße wurde eine durch den Abriss eines jahrelang leerstehenden Gebäudes entstandene Baulücke geschlossen. Das Grundstück befindet sich inmitten einer mehrgeschossigen Zeilenbebauung, mit integrierten Wohn- und Geschäftseinheiten, im Nordhäuser Oberstadtzentrum. Von hier aus sind, durch die direkte Anbindung der Straßenbahn, wichtige Versorgungseinrichtungen schnell erreichbar. Es entstanden sechs moderne, großzügig geschnittene und lichtdurchflutete Wohnungen in den Obergeschossen sowie eine Ladeneinheit für Sanitätsartikel im Erdgeschoss. Jede Wohnung verfügt über zwei Balkone, geparkt wird auf dem hofseitig gelegenen Parkdeck. Die Aspekte Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit werden durch die innovative Haustechnik, mit Blockheizkraftwerk, und die energetische Bewertung des Objektes im Standard KfW-Effizienzhaus 70 abgerundet.

Neubau Wohn- und Geschäftshaus

Westansicht | Foto: AING Nordhausen GmbH

Neubau Skoda-Autohaus

Nordhausen | Hallesche Straße 146

Planungsbüro  Architekturbüro Stadermann - Architekten BDA, Hausen

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Ottmar Stadermann

Bauherr  Autowelt Peter GmbH, Nordhausen

Fertigstellung  April 2013

Das zweistöckige, kubische Autohaus überzeugt mit klaren Linien und durchdachtem Aufbau. Neben dem Ausstellungsbereich finden im Hauptgebäude Direktannahme und Werkstatt hinter großen Glasflächen ihren Platz. Im Zentrum des 1200 Quadratmeter großen Innenraums sind die Neuwagenverkaufsfläche, der Empfang und das Kundencafé angesiedelt. Die klare Formensprache, Architektur und der Verzicht auf intensive Farben im Innenraum stellen das Auto in den Fokus und lenken den Blick nicht ab. Verwaltung und Direktannahme sind dahinter platziert. Auf der Galerie über der Werkstatt ist - im Gegensatz zum gebäudehohen Ausstellungsraum - ein Konferenzraum für Seminare sowie Veranstaltungen des gesamten Unternehmens eingerichtet. Ein im gleichen Design wie Werkstatt und Direktannahme gehaltener Bereich bietet Raum für Waschanlage und Reifenstation. Die Tiefgarage mit 52 Plätzen und das Teilelager befinden sich im Untergeschoss. Dort ist zudem die für das Autohaus notwendige Technik installiert.

Neubau Skoda-Autohaus

| Foto: Fotoatelier Grimm Leinefelde

Neubau Wohnanlage „Wohnen am Fluss“

Nordhausen | Van-der-Foehr-Damm 16 b

Planungsbüro  Architekturbüro Tobias Winkler, Nordhausen

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Tobias Winkler

Bauherr  Lothar Meyer, Nordhausen

Fertigstellung  Januar 2013

In der Nähe des Nordhäuser Stadtparks, am westlichen Flussufer der Zorge, entstand eine Wohnanlage aus zwei Wohnhäusern mit Garage und Carport für zwei Familien. Im großen Wohnhaus lebt eine junge vierköpfige Familie, während im kleineren Wohnhaus die Großeltern wohnen. Realisiert wurde eine komfortable und barrierefreie Wohnanlage in einer aufgelockerten Struktur aus freistehenden Einzelgebäuden und halboffenen Höfen bzw. Gartenbereichen. Die eingeschossige Bebauung mit Walmdächern fügt sich damit in die vorhandene Garten- und Parklandschaft ein. Durch einheitliche Gestaltungsmerkmale und Fassadengliederungen entstand letztendlich ein zusammenhängendes Gesamtbild der Gebäudegruppe. Das Projekt stellt bewusst eine gestalterische Alternative zu den meist gesichtslosen Wohnhäusern im „Bungalowstil“ in den Wohngebieten unseres Landes dar.

Neubau Wohnanlage „Wohnen am Fluss“

Westansicht | Foto: Tobias Winkler

Umbau/Erweiterung Produktionshalle mit Bürogebäude

Nordhausen | Lokomotivenstraße 25

Planungsbüro  Architekturbüro Tobias Winkler, Nordhausen

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Tobias Winkler

Bauherr  Friedländer Lemke Grundstücksgemeinschaft, Nordhausen

Fertigstellung  November 2013

Durch notwendige Kapazitätserweiterungen der Firma Maschinen- und Gerätebau GmbH in Nordhausen war die Revitalisierung einer bestehenden Lagerhalle zu einer neuen Produktionshalle erforderlich. Ergänzt wurden diese Baumaßnahmen mit dem Neubau eines angrenzenden zweigeschossigen Bürogebäudes. Durch die Revitalisierung der alten Lagerhalle konnten die Produktionsflächen des Maschinenbaubetriebes erweitert werden. Von der ehemaligen Lagerhalle blieb lediglich das filigrane Stahltragwerk erhalten - Gebäudehülle, Dach, Fußboden und Gebäudetechnik wurden vollständig erneuert. Horizontale "Bänder" in einem dem Firmenlogo entsprechenden blauen Farbton setzen Akzente an den silberfarbenen Fassadenflächen der Produktionshalle. Im neuen Gebäude entstanden zusätzliche Büro- und Sozialräume, die durch ein offenes und großflächig verglastes Treppenhaus, das Ein- und Ausblicke in die Halle und auf das Betriebsgelände ermöglicht, verbunden sind.

Umbau/Erweiterung Produktionshalle mit Bürogebäude

Haupteingang Bürogebäude mit Produktionshalle | Foto: Tobias Winkler

Umbau/Modernisierung Villa „Kleine Wege – Förderung autistischer Menschen“

Nordhausen | Geiersberg 12

Planungsbüro  arko bauplanung GmbH, Nordhausen

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Michael Becke

Bauherr  Kleine Wege - Förderung autistischer Menschen Y. Schatz und S. Schellbach GbR, Nordhausen

Fertigstellung  Februar 2014

Die Villa ist ein herausragendes Kulturdenkmal zum großbürgerlichen Bauen der vorletzten Jahrhundertwende. Die Nachfahren des Erbauers Richard Wiese, einem Ehrenbürger der Stadt, erhielten das Gebäude über zwei Weltkriege bis zur Übergabe an die „Kleinen Wege“ im vergangenen Jahr. Für die Bauherren galt es, nach sechs Monaten Planung bis zur Genehmigung, die Villa entsprechend Bauordnung und Denkmalschutz für ihre Zwecke umzubauen. Sie wird nun jetzigen und zukünftigen Ansprüchen gerecht. Dabei wurden die drei repräsentativen Ebenen für das Autismuszentrum „Kleine Wege“, den Verlag und das Weiterbildungszentrum umgestaltet. Ein Aufzug und eine innenliegende Nottreppe ergänzen die vorhandene Erschließung. Für die Bauherren wurden zudem über drei Dachebenen zwei individuelle Wohnungen geschaffen. Die Gauben bieten eine besondere Fernsicht über die Stadt. Park und Villa sollen in Form von Tagungen, Lesungen, Parkfesten und Ähnlichem für die Öffentlichkeit zugänglich werden, um so Barrieren im Umgang miteinander abzubauen.

Umbau/Modernisierung Villa „Kleine Wege – Förderung autistischer Menschen“

Ostansicht mit Grundstückszufahrt

Sanierung „Sero-Haus“

Hohenstein OT Liebenrode | Liebenroder Kirchstraße 18

Planungsbüro  Andreas Tapio Scheid Freier Architekt, Hohenstein

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Andreas Tapio Scheid

Bauherr  Ramona Krone, Hohenstein

Fertigstellung  November 2013

Wohnen, Arbeiten und Café unter einem Dach: In einem Südharzer Dorf, früher bezeichnet als das Dorf der Mauern und Gassen, wurde ein Restgebäude eines ehemaligen Vierseithofs nach langem Leerstand im Jahr 2013 von Grund auf saniert. Auflage der Bauherrin war, dass überwiegend gesundheitlich unbedenkliche und ressourcensparende Baumaterialien eingesetzt werden. Des Weiteren wurde der Wunsch nach einer möglichen Autarkie (Nutzung von Sonnenenergie und CO2-neutralen Heizmitteln), soweit es die Rahmenbedingungen zuließen, umgesetzt. Wohnen, Arbeiten und Café in der ehemaligen Sero-Annahmestelle verteilen sich auf circa 240 Quadratmeter Fläche.

Sanierung „Sero-Haus“

Südansicht | Foto: Ramona Krone

Sanierung/Umbau Wohnhaus

Bleicherode | Kleinspehnstraße 18

Planungsbüro  Architekturbüro Ebert, Kleinbodungen

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Sven Ebert

Bauherr  Ronald Schäfer, Bleicherode

Fertigstellung  Juni 2013

Das vorhandene Zweifamilienwohnhaus wurde komplett entkernt und zu einem Einfamilienwohnhaus umgebaut; nur Wände, Decken und Treppe blieben erhalten. Das Dachgeschoss wurde mit einer großzügigen Gaube vergrößert und das Dach erneuert. Der bestehende Anbau mit Treppenanlage stellt sich nun als „angehängte Holzkiste“ dar. Die Südseite wurde mittels großer Durchbrüche geöffnet und eine ebenerdige Terrasse angebaut. Die LED-Beleuchtung und sehr hochwertige Haustechnik spielten für den Bauherrn eine besondere Rolle und lassen das Gebäude nachts in einem besonderen Licht erscheinen.

Sanierung/Umbau Wohnhaus

Südansicht | Foto: Ronald Schäfer

Neubau Einfamilienhaus „Kleine Insel Hebe B“

Ringleben | Hebe B 7

Planungsbüro  Architekturbüro Reinshaus, Artern

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Alexander Reinshaus

Bauherr  Familie Kielhorn, Ringleben

Fertigstellung  August 2012

Einer kleinen Halbinsel gleich markiert das Grundstück „Hebe B 7“ das Ende eines Straßenzuges und den Übergang zum Dorfkern. Im Norden wird es durch den Friedhof und im Süden und Westen durch die Anliegerstraße begrenzt. Halt findet das kleine Ensemble aus Nebengebäude, Hof und neuem Einfamilienhaus durch eine rahmende weiße Mauer. Nur kleine Einblicke werden von außen gewährt. Hofseitig öffnet sich das neue Wohnhaus beinah komplett. Die Südwestfassade versorgt das Haus mit Licht, Sonnenwärme und Frischluft. Das Erdgeschoss vermittelt eine überraschende Großzügigkeit. Der Blick wird von der Gebäudehülle nicht behindert und bezieht den Hof an jeder Stelle mit ein. Aus energetischer Sicht liefert das neue Haus wieder einen Beweis, dass große moderne Glasflächen nicht nur wunderbar dämmen, sondern auch Sonnenwärme gewinnen.

Neubau Einfamilienhaus „Kleine Insel Hebe B“

Blick in den Hof aus Südwest | Foto: Alexander Reinshaus

Sanierung/Umbau „Museum am Lindenbühl“

Mühlhausen | Kristanplatz 7

Planungsbüros  Stadt Mühlhausen, Gebäude- und Grundstücksverwaltung, Architekt Matthias P. Gliemann, Mühlhausen | INARTE Innenarchitektur Stefan Schmidt, Leinefelde-Worbis

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Matthias P. Gliemann

Bauherr  Stadt Mühlhausen

Fertigstellung  September 2013

Das heutige „Museum am Lindenbühl“ wurde 1868 bis 1870 als Schulgebäude für das Gymnasium erbaut. Die Planung des in Anlehnung an die Stilformen der italienischen Hochrenaissance errichteten Baues stammt vom Mühlhäuser Stadtbaurat Carl Eduard Weniger. Für das Planungsteam bestand die Aufgabe, alle baulichen Mängel, wie undichtes Dach, marode Holzkonstruktion, verschlissene technische Installationen, statische Instabilität der Gesamtkonstruktion und der Dachbalustrade, zu beheben und gleichzeitig das Gebäude unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Aspekte brandschutztechnisch und behindertengerecht zu gestalten. Natürlich musste auch eine bessere museale Nutzung des Hauses bei der Planung berücksichtigt werden. Um dies zu erreichen, sind ein Aufzug mit angegliedertem Fluchttreppenhaus, ein neuer Eingangsbereich und eine Garderoben-/WC-Anlage eingebaut worden. Die Erweiterung des Foyers im ersten Obergeschoss durch Angliederung der Ost- und Westgalerie verbesserte die Funktionalität des Hauses.

Sanierung/Umbau „Museum am Lindenbühl“

Ansicht Eingang Kristanplatz | Foto: Tino Sieland

Sanierung/Umbau „Haus der Kirche“

Mühlhausen | Kristanplatz 1

Planungsbüros  Architekturbüro Hose, Mühlhausen | INARTE Innenarchitektur Stefan Schmidt, Leinefelde-Worbis

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Dietrich Hose

Bauherr  Evangelisches Kirchspiel Mühlhausen

Fertigstellung  November 2012

Das Gebäude besteht aus zwei historisch zusammengewachsenen Teilen: aus den Resten des ehemaligen Komturei-Hauses mit einem tonnengewölbten Kellerteil mit der Annenkapelle aus dem 13. Jahrhundert sowie dem Gebäude von 1715/1716. Durch eine zentrale Eingangshalle mit Treppenanlage werden das Erd- und das Obergeschoss erschlossen. Östlich des historischen Gebäudes wurde ein neuer Treppenturm mit Aufzug für eine barrierefreie Zuwegung geschaffen. Im Erdgeschoss sind die Sanitärbereiche dem Verbindungsflur zum neuen Treppenturm zugeordnet. Im Obergeschoss besteht über einen Zwischenflur eine direkte Verbindung vom Treppenturm zum Kreuzsaal mit Altar. Die ursprüngliche Trennwand mit zweiflügligen Türen zwischen Kreuz- und Bachsaal wurde entfernt und eine mobile Falttrennwand eingebaut. Somit ist eine multifunktionale Nutzung des Kreuz- und Bachsaales gewährleistet. Durch Reparaturstau mussten umfangreiche Sicherungsarbeiten durchgeführt werden. Die Sanierungsmaßnahme wurde mit dem Thüringischen Denkmalschutzpreis 2013 ausgezeichnet.

Sanierung/Umbau „Haus der Kirche“

Ansicht Haupteingang | Foto: Dietrich Hose

Sanierung/Umbau Wohnhaus „Haages Hof“

Mühlhausen | Popperöder Gasse 16

Planungsbüro  Dipl.-Ing. Architekt Christian Burkhardt, Mühlhausen

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Christian Burkhardt

Bauherr  Annika und Christian Burkhardt, Mühlhausen

Fertigstellung  August 2013

Die Ursprünge der dreiseitigen Hofanlage reichen bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts zurück. Der heutige Eigentümer entschloss sich, das Wohngebäude auf dem Anwesen für eigene Wohnzwecke herzurichten. Grundlegendes Prinzip war dabei, die historische Bausubstanz in ihren wesentlichen Ausprägungen zu erhalten, dennoch aber die innere Gebäudestruktur heutigen Wohnbedürfnissen anzupassen. So wurden Wohnräume nach Süden und Westen orientiert, Nebenräume bekamen Nordausrichtung. Um einheitliche Fußbodenniveaus zu erzielen, wurde der hofseitig tiefer gelegene Fachwerkbau mit Hydraulikhebern um 30 Zentimeter angehoben. Zur Anwendung kamen vorwiegend natürliche Baumaterialien. Die Fachwerkaußenwände erhielten innenseitig eine 20 Zentimeter starke Leichtlehmschale, Lehmwickeldecken wurden wieder hergestellt, Innenwände mit Lehm verputzt. Die Gebäudesüdseite erhielt eine verputzte Schilfrohrdämmung. Ein in das historische Gebäude eingeschobener Kubus mit großen Fensteröffnungen und Lärchenholzverschalung öffnet das Gebäude nach Westen.

Sanierung/Umbau Wohnhaus „Haages Hof“

Ansicht Südwest | Foto: Christian Burkhardt

Neubau „Haus P“

Mühlhausen | Über der Salzquelle 19

Planungsbüro  k² Susanne Kreil-Kremberg Freie Architektin, Mühlhausen

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Susanne Kreil-Kremberg

Bauherr  privat

Fertigstellung  August 2013

Der Neubau blickt von seinem erhöhten Standpunkt über das gesamte neue Bebauungsgebiet, ohne dass ein direkter Einblick möglich ist. Gemeinsam mit den Stellpätzen bildet der Bau einen Winkel, der Sitzbereich und Garten von der Straße abtrennt. Durch die Anordnung und Proportion des Gebäudes steht den Bewohnern ein großzügiger Garten zur Verfügung. Der Baukörper ist bewusst einfach und ruhig gehalten. Die dunkel abgesetzte Überdachung der Stellplätze greift um den Wohnbau und bildet gleichzeitig ein Vordach. Sie wird durch den Abstellraum nach Westen abgeschlossen. Hölzerne Schiebeläden dienen als Gestaltungselement und Verschattung. Sie strukturieren die Fassade, trennen untergeordnete Funktionen ab und schützen die Terrasse vor neugierigen Blicken. Der längsgerichtete Wohnraum orientiert sich zum Garten und bietet einen imposanten Ausblick. Im Obergeschoss befinden sich die Individualräume mit integrierten Einbaumöbeln.

Neubau „Haus P“

Ansicht Garten | Foto: Tino Sieland

Umbau Kirche „St. Peter und Paul“ mit Pfarrgemeindezentrum

Helmsdorf | Wilhelm-Klingebiel-Straße

Planungsbüro  Architekturbüro Matthias Rüppel, Neu-Eichenberg

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Matthias Rüppel

Bauherr  Pfarrgemeinde St. Martin, Filialgemeinde Helmsdorf, Dünwald

Fertigstellung  Juni 2013

Ausgehend von einem völlig neuartigen Nutzungskonzept werden in Helmsdorf neue Wege beschritten. Es wurde eine sogenannte „Haus-in-Haus-Lösung“ mit modernen Räumlichkeiten innerhalb des Kirchenraumes realisiert. Dadurch besteht die Möglichkeit der Parallelnutzung von Gottesdiensten und Kirchengemeinderäumen. Für die Kirchengemeinde entstand ein origineller, rubinroter, circa 64 Quadratmeter großer, barrierefreier Gemeinderaum mit Teeküche und Sanitärbereich. Der hochwärmegedämmte Raum besteht aus einer Holzrahmenkonstruktion. Im verbleibenden Gottesraum wurde der barocke Hochaltar mit einer zeitgemäßen, künstlerisch geplanten Prinzipalausstattung, mit Zelebrationsaltar, Ambo, Osterleuchter und Sedilien ergänzt. Die Umnutzung des Seitenschiffs der Kirche sorgt langfristig für eine Sicherung des Standorts und wertet den Kirchenraum auf. Für das Bistum der katholischen Kirche gilt dieses Projekt als zukunftsweisende Referenz.

Umbau Kirche „St. Peter und Paul“ mit Pfarrgemeindezentrum

Spannung zwischen Alt und Neu | Foto: Sabine Dreiling

Freiflächengestaltung Wallfahrtskapelle Etzelsbach

Steinbach | Wallfahrtskapelle Etzelsbach

Planungsbüro  Landschaftsarchitekturbüro Herrmann, Eisenach

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Thomas Herrmann

Bauherr  Katholische Kirchengemeinde St. Mauritius, Steinbach

Fertigstellung  Oktober 2013

Im Eichsfeld gibt es 14 Wallfahrtsorte, einer ist Etzelsbach, nordöstlich von Heilbad Heiligenstadt. Am 23. September 2011 besuchte Pabst Benedikt diesen Ort, um mit 90000 Pilgern eine Marienvesper zu beten. Der Sage nach wurde hier die Marien-Figur beim Pflügen gefunden. An der Straße markiert eine Tafel den Eingang. Der Pilger und Besucher erhält die ersten Informationen über die Wallfahrtskapelle, Gottesdienst- und Andachtszeiten und Marienverehrung. Hier betritt er den Lindenhain, in dessen Mitte die Wallfahrtskapelle mit dem Gnadenbildnis steht. Ein aufgestelltes Pult und das Jugendkreuz unter dem Baldachin erinnern an die Geschehnisse der Marienvesper mit Pabst Benedikt. Um den Westteil führt der Rosenkranz-Weg durch den Lindenhain. (Die Linde ist die Symbolpflanze Mariens, der Mutter Gottes.) Der Pilger kann im Gebet alle Seiten betrachten, auch sein Innerstes und zur inneren Ruhe finden, und sich dann dem Wesentlichen nähern, dem „Heiligtum“, der Wallfahrtskapelle mit dem Gnadenbildnis.

Freiflächengestaltung Wallfahrtskapelle Etzelsbach

Wallfahrtskapelle mit Jugendkreuz | Foto: Thomas Herrmann

Neubau Verwaltung und Produktionshalle

Dingelstädt | Am Bahnhof 1

Planungsbüro  Liebold Architektur, Erfurt

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Steffen Liebold

Bauherr  Thüringer Agrartechnik & Maschinenbau GmbH, Dingelstädt

Fertigstellung  Mai 2011

Die dreischiffige Fertigungshalle mit vorgesetztem zweigeschossigen Querbau (das einzige erhaltene Gebäude des in den 1950er Jahren als Standort der MTS gebauten Gebäudekomplexes) wurde umgebaut, funktional neu strukturiert und durch neue Sozial- und Bürobereiche erweitert. Im Rahmen der Fabrikbetriebsplanung folgte der Abriss von drei Gebäuden, eine funktionale Neuordnung und Gestaltung der Außenflächen sowie der Neubau einer Fertigungshalle und des neuen Verwaltungsgebäudes der Unternehmensgruppe. Die Lage oberhalb des ehemaligen Bahnhofes ermöglichte Blickbeziehungen aus den Büros weit über die Stadt hinaus. Das innere Erscheinungsbild wird geprägt durch rahmenlose Verglasungen der Wände bis zu den Decken sowie Sichtbeziehungen vom Treppenaufgang durch die Büros nach draußen und auf die Terrasse. Die geschosshohen, säulenartigen Eckverglasungen und die umlaufenden Fassadenverglasungen sowie die rötliche Farbgebung prägen den symmetrisch aufgebauten, quaderförmigen Baukörper.

Neubau Verwaltung und Produktionshalle

Südwestansicht

Neubau Firmensitz mit Produktionshalle, Bürogebäude und Betriebswohnung

Leinefelde-Worbis OT Leinefelde | Birkunger Straße 39

Planungsbüro  Roberto May - Architektur Werkstatt, Leinefelde-Worbis

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Roberto May

Bauherr  Kratzer Sonnenschutzsysteme OHG, Leinefelde-Worbis

Fertigstellung  Januar 2013

Offen und zugewandt präsentiert sich der neue Firmensitz für ein Familienunternehmen, das sich auf die Herstellung von innenliegenden Sonnenschutz spezialisiert hat. Ein großes Fenster zur Stadt vermittelt die Idee von Farb- und Lichtspielen der unterschiedlichen Sonnenschutzprodukte, bietet Präsentationsmöglichkeiten und lädt ein, sich im Ausstellungsbereich inspirieren zu lassen. Ausstellung, Verwaltung, Büros und Wohnen ergeben ein dreigeschossiges Multifunktionsgebäude, das sich mit seiner Gebäudehöhe der umgebenden Bebauung anpasst. In Teilen verdeckt, befindet sich dahinter die Produktion. Optimale Ausleuchtung, Barrierefreiheit und funktionale Anordnung mit kurzen Wegen prägen die im Leichtbau erstellte Halle. Für ein besseres Raumklima wurde die Bodenplatte thermisch aktiviert und auf einer dämmenden Tragschicht aus Schaumglasschotter errichtet. Pumpentechnologie unter Nutzung von Geothermie, Solarthermie sowie Photovoltaik ergänzen das Energiekonzept.

Neubau Firmensitz mit Produktionshalle, Bürogebäude und Betriebswohnung

| Foto: Toni Windolph

Erweiterungsneubau Deutsches Spielzeugmuseum Sonneberg

Sonneberg | Beethovenstraße 10/12

Planungsbüro  Junk & Reich Architekten BDA Planungsgesellschaft mbH, Weimar

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Ulrich Junk

Bauherr  Landkreis Sonneberg, Sonneberg

Fertigstellung  Dezember 2013

Mit der Einweihung des Erweiterungsbaus ist der erste Bauabschnitt der umfassenden, auf mehrere Bauabschnitte konzipierten Generalsanierung abgeschlossen. Der Neubau inklusive zweier Anschlussbrücken an das historische Museumsgebäude und die ehemalige Handelsschule ermöglicht die behindertengerechte Verbindung aller Geschossebenen. Neben dem zentralen Servicebereich (neue Haupteingangszone, Shop, Garderoben, WC) entstand im ersten Obergeschoss ein speziell für die Präsentation des Schauobjekts „Thüringer Kirmes“ konzipierter Raum mit höchsten klimatischen Anforderungen, der die historische Figurengruppe, erstmalig zur Weltausstellung 1910 in Paris gezeigt, in seiner ursprünglichen Größe und räumlichen Anordnung für die Besucher wieder erlebbar macht. Der dynamische Baukörper mit der allseitigen, fast öffnungslosen Metallfassade steht in bewusstem Kontrast zum denkmalgeschützten Bestand. Die konsequent neutral gehaltenen Innenräume verstärken durch ihre besondere Ausformung die Wirkung der Exponate.

Erweiterungsneubau Deutsches Spielzeugmuseum Sonneberg

Außenansicht | Foto: Thomas Weiß

Neubau „Haus Bienenkorb“

Schleusingen | Hildburghäuser Straße 38

Planungsbüro  Dr. Schmidt Planungsgesellschaft mbH, Schleusingen

Entwurfsverfasser  Dr.-Ing. Hans-Gerd Schmidt

Bauherr  Stiftung Rehablitationszentrum Thüringer Wald, Schleusingen

Fertigstellung  September 2013

Das neu errichtete Wohnheim bietet 24 geistig und psychisch behinderten Kindern und Jugendlichen am Standort der Stiftung Rehabilitationszentrum Thüringer Wald in Schleusingen in unmittelbarer Nachbarschaft einen neuen Lebensmittelpunkt. Die L-förmig angelegte Bebauung öffnet sich nach Süden hin zu einem großen Garten. Durch das Foyer am nördlich gelegenen Haupteingang werden vier Wohngruppen mit je sechs barrierefrei gestalteten Einzelzimmern und zugehörigen Bädern erschlossen. Die Gruppenbereiche bieten den Bewohnern sowohl individuelle Lebensräume als auch Gemeinschaftsflächen zum Kochen, Essen und Spielen.

Neubau „Haus Bienenkorb“

Blick vom Garten | Foto: Romy Barth

Neubau Wohnanlage Vogelhofstraße

Schleusingen | Vogelhofstraße 12

Planungsbüro  Dr. Schmidt Planungsgesellschaft mbH, Schleusingen

Entwurfsverfasser  Dr.-Ing. Hans-Gerd Schmidt

Bauherr  Wilhelm-Augusta-Stift, Schleusingen

Fertigstellung  September 2013

In unmittelbarer Nachbarschaft zum evangelischen Alten- und Pflegeheim „Wilhelm-Augusta-Stift Schleusingen“ entstand die seniorengerechte Wohnanlage mit 24 behindertenfreundlichen Wohnungen auf drei Ebenen mit differenzierten Wohnflächenangeboten und gehobenen Ausstattungsstandards. Jede Wohnung verfügt über einen Freisitz. Die Bewohner des Erdgeschosses können zusätzlich eine Kleingartenfläche nutzen. Gebäudehülle und Haustechnik erfüllen die Kriterien des Standards KfW-Effizienzhaus 55. Das neu errichtete Blockheizkraftwerk versorgt neben dem Neubau alle Bestandsgebäude mit Energie und Wärme.

Neubau Wohnanlage Vogelhofstraße

Wohnstraße und Hauptzugang | Foto: Romy Barth

Umbau „Villa Silva“ Berghotel Oberhof

Oberhof | Theodor-Neubauer-Straße 20

Planungsbüros  GiSi.ARCHiTECTURE | architekturbüro gisbert bachrodt, Jena | Architekturbüro Caspari, Meiningen

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Gisbert Bachrodt

Bauherr  Berghotel Oberhof

Fertigstellung  September 2012

Die Hauptaufgabe bestand in der Integration von neuen Zimmern unter Würdigung des Bestandsgrundrisses. Es ist gelungen, mit minimalen konstruktiven Eingriffen 14 attraktive Zimmer und Suiten zu schaffen, verteilt auf drei Geschossen. Im Untergeschoss befinden sich technische Anlagen und Lager für den Wintersport. Alle Zimmer sind so ausgelegt, dass sie über einen großzügigen Wohn- und Aufenthaltsbereich verfügen, bei dem besonderes Augenmerk auf den Entspannungsbereich lag. Jedem Apartment bzw. jeder Suite ist ein eigenes großes Bad zugeordnet, zum Teil sind die Bäder mit Dusche und Badewanne ausgerüstet. Das Material- und Farbkonzept orientiert sich an den Erscheinungsbildern des Thüringer Waldes - in sich ruhend, mit Paletten von Grün bis Fango, nuanciert durch blütenhaftes Orange. Die Möblierung orientiert sich an schweren, alten Hölzern, die Stores und Dekos erinnern an den leichten Herbstwind, der durch die Wälder streift. Mit Ausnahme der Sitzmöbel wurden alle Möbel exklusiv für das Objekt entworfen.

Umbau „Villa Silva“ Berghotel Oberhof

| Foto: Nastasia & Peter Georgi GbR

Umbau Restaurant und Tagungsbereich Berghotel Oberhof

Oberhof | Theodor-Neubauer-Straße 20

Planungsbüros  GiSi.ARCHiTECTURE | architekturbüro gisbert bachrodt, Jena | Architekt Klaus Hennecke, Zella-Mehlis

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Gisbert Bachrodt

Bauherr  Berghotel Oberhof

Fertigstellung  November 2013

Die Aufgabe in der Überarbeitung des Gastronomiebereichs bestand darin, Wegebeziehungen zu optimieren und ein adäquates Entree zu schaffen. Im Zentrum des Geschehens sollten eine Bar und ein Buffet installiert werden. Um diese Zone gliedern sich der Küchentrakt, die Bowlingbar, das Restaurant und der große Saal. Zur besseren Orientierung wurde der Eingangsbereich komplett neu strukturiert. Es entstanden ein Windfang und eine neutrale Zugangssituation für Gäste über den Straßenzugang. Im obersten Geschoss des Gebäudes wurden die Wohn- und Wirtschaftsräume zu einem modernen Tagungsbereich umgestaltet. Realisiert wurden drei Tagungsräume für unterschiedlichste Nutzungsformen, welche im Zentrum über einen eigenen Barbereich verbunden sind. Die Ausstattung entspricht dem neuesten technischen Stand.

Umbau Restaurant und Tagungsbereich Berghotel Oberhof

Entree und Bar | Foto: Nastasia & Peter Georgi GbR

Neubau Integrative Frühförderstelle Meiningen

Meiningen | Landsberger Straße 81

Planungsbüro  schefbeck hoch3, Schweinfurt

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Christian Kern

Bauherr  Lebenshilfe für Behinderte e. V. Schweinfurt

Fertigstellung  Februar 2012

Die Frühförderstelle Meiningen wurde um einen medizinisch-therapeutischen Bereich und einen Mehrzwecksaal erweitert. Über die barrierefreie Erschließung erreicht man den medizinisch-therapeutischen Bereich in Form einer Praxis. Hier befinden sich fünf Behandlungszimmer, ein Wartebereich und die Nebenräume. Die Warte- und Erschließungszone bietet den Kindern eine Anzahl von Anreizen, ihre motorischen und sprachlichen Fähigkeiten zu erfahren sowie soziale Kontakte untereinander zu knüpfen. Das Hanggeschoss nimmt den Mehrzweckraum auf, der multifunktional für die steigenden Bedürfnisse der Frühförderstätte ausgelegt ist. Hier finden Elternabende, sportliche, kreative, therapeutische und andere Veranstaltungen statt, die durch die steigende Zahl der Kinder in der Einrichtung im bestehenden Gebäude keinen Platz mehr finden. Die erfrischende formale und farbliche Gestaltung soll Barrieren abbauen und für Eltern und Kinder ein Zuhause werden.

Neubau Integrative Frühförderstelle Meiningen

Eingangsseite | Foto: schefbeck hoch3

Sanierung Wohn- und Geschäftshaus

Schmalkalden | Kasseler Straße 38

Planungsbüro  sabine walther architektin, Jena

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Sabine Walther

Bauherr  Jan Weyrauch, Schmalkalden

Fertigstellung  November 2013

Das Wohn- und Geschäftshaus aus den 1950er Jahren befindet sich im Gewerbegebiet im westlichen Teil von Schmalkalden. Das zweigeschossige Gebäude wird im Erdgeschoss durch die Firma Zaunsysteme Weyrauch genutzt. Ziel der Umgestaltung war die Schaffung eines separaten Geschäftseingangs und eine Fassadensanierung, die ein attraktives Wohnen an diesem Standort ermöglicht. Die sehr gute Bausubstanz, einschließlich der aus einer früheren Bauphase stammenden Isolierglasfenster, wurde weitgehend erhalten. Eine energetische Aufwertung wurde mittels Mineralfaserplatten und Holzlamellen-Vorhangfassade erzielt. In Kombination mit den farbigen Plattenstreifen der Fensterbänder hat die ehemalige Straßenmeisterei ein neues, unverwechselbares Gewand erhalten. Mit großer Sorgfalt wurden die Balkone der Wohnungen und die Vordachkonstruktionen in das Fugenbild der Lamellen integriert. So konnte die Zäsur der großflächigen Treppenhausverglasung geschickt hinter geweiteten Lamellen kaschiert werden.

Sanierung Wohn- und Geschäftshaus

Ansicht Hof | Foto: Sabine Walther

Neubau Wohnhaus

Kloster Veßra | Neuhofer Straße 67

Planungsbüro  Haus-mit-Zukunft Architekten Kaiser Weiß PartGmbB, Erfurt

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Thomas Weiß | Dipl.-Ing. (FH) Christian Kaiser | Dipl.-Ing. Stefanie Madsack

Bauherr  privat

Fertigstellung  Dezember 2013

Die skulpturale Erscheinung des Gebäudes wird durch die kubisch geformten, überlagerten Baukörper erzeugt. Die entstehenden Auskragungen dienen den raumhohen Verglasungen als sommerlicher Wärmeschutz und sind geschützte Freisitze mit Ausblick in den Landschaftsraum. Die innere Organisation des Hauses entspricht auch seiner äußeren Klarheit. Das Erdgeschoss ist als offenes, repräsentatives Raumgefüge konzipiert. Man betritt das Haus durch den hellen, verglasten Windfang mit Garderobenbereich. Küche und Essplatz gehen offen ineinander über. Das Kaminmöbel mit Sitzbank ist verbindendes und zugleich zonierendes Element für den anschließenden Wohnbereich. Ein großzügiger Gästebereich mit Wellnessbad und Wintergarten befindet sich ebenfalls im Erdgeschoss. Im Obergeschoss hat die Familie ihren privaten Rückzugsbereich. Verbunden werden beide Geschosse durch eine offene, freitragende Treppe. Das Gebäude in Stahlbetonkonstruktion mit Vollwärmeschutz erfüllt den Standard KfW-Effizienzhaus 70.

Neubau Wohnhaus

| Foto: Haus-mit-Zukunft

Freiflächengestaltung Markt und angrenzende Straßenräume

Bad Salzungen | Am Markt

Planungsbüro  PSL Landschaftsarchitekten Ziegenrücker. Kerl., Erfurt

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Andrea Ziegenrücker | Dipl.-Designer Michael Stapf

Bauherr  Stadt Bad Salzungen

Fertigstellung  Dezember 2013

Die Innenstadt präsentiert sich heute ihren Bürgern, Kurgästen und Touristen offen und urban. Markt, Unter den Linden sowie Ratsstraße, Pestalozzistraße, Seespforte, Brau- und Riemesborngasse wurden grundhaft saniert und umgestaltet. So entstanden großzügige Räume, gut begehbare Beläge, neue Treppen und barrierefreie Rampen. Ausstattung, Brunnen und Beleuchtung bieten hohe Aufenthaltsqualität und ein funktionierendes Marktwesen. Von der Uferterrasse aus bietet sich ein großartiger Blick über den Burgsee. Auch der historische Hintergrund der Stadt, die Salzgewinnung, spiegelt sich im Konzept wider. So erinnert der Pfännerbrunnen aus Bronzeguss an die Form einer mittelalterlichen Siedeschale und LED-Lichtsteine im Pflasterbelag assoziieren Salzkristalle. Künstlerisch gestaltete Elemente verlocken zum Spielen. Lineare Metallbänder zeichnen den ehemals offenen Verlauf des Flüsschens Silge nach. Alte Linden sorgen aktuell und zahlreiche neue für künftigen Schatten.

Freiflächengestaltung Markt und angrenzende Straßenräume

| Foto: PSL

Neubau Laborgebäude Leibniz-Institut für Altersforschung/Fritz-Lipmann-Institut e. V. (FLI)

Jena | Beutenbergstraße 11

Planungsbüros  Entwurf und Planung: archiscape – Architekten und Landschaftsarchitekten, Michael Mackenrodt, Berlin | Ausführung: hks Hestermann Rommel Architekten + Gesamtplaner, Erfurt | plandrei Landschaftsarchitektur GmbH, Erfurt

Entwurfsverfasser  Michael Mackenrodt

Bauherr  Leibniz-Institut für Altersforschung/Fritz-Lipmann-Institut e. V. (FLI), Jena

Fertigstellung  August 2013

Erklärtes Ziel der Bauherren im bereits 2003 ausgelobten Wettbewerb war es, ein Laborgebäude zu entwickeln, das den teamorientierten, kommunikativen wie wissenschaftlichen Austausch der benachbarten Forschergruppen so weit als möglich befördern sollte und dem deutschlandweit ersten Institut dieser Forschungsrichtung zu einem inhaltlich wie äußerlich adäquaten Ausdruck verhilft. Das im August 2013 eingeweihte Laborgebäude mit seiner durchgängigen weißen Membranfassade fügt sich mit klarer Formensprache in die bestehende Architektur der umliegenden Forschungsstätten ein. Das Raumprogramm des Gebäudes, dessen Gestaltung in vielerlei Hinsicht neue Wege geht, umfasst Labore für biochemische, zellbiologische und biophysikalische Arbeiten sowie die Erforschung von Alters- und Krankheitsmechanismen mit entsprechenden dienenden Funktionen, des Weiteren Computerlabore, Röntgenlabor und Technik, Konferenz-, Seminar- und Schulungsräume sowie Tierhaus, Bibliothek und Parkgarage.

Neubau Laborgebäude Leibniz-Institut für Altersforschung/Fritz-Lipmann-Institut e. V. (FLI)

Institutsgebäude am Abend | Foto: Jörg Hempel

Umbau/Modernisierung Laborgebäude Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft, Häuser 1 u. 2

Jena | Naumburger Straße 96b

Planungsbüro  Arge Hartmann+Helm / Junk & Reich, Weimar

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Eckhardt Hartmann | Dipl.-Ing. Ulrich Junk

Bauherr  Freistaat Thüringen, vertreten durch das TLBV, Gera

Fertigstellung  März 2013

In der Liegenschaft Naumburger Straße 96 b in Jena wurde der straßenseitge Gebäudekomplex umgebaut. Durch die Geschossaufstockung von Haus 2 und die Fassadengliederung in Form von vertikalen, farbbeschichteten Glasplatten erhält die Fassadengestaltung gemeinsam mit der Glasfassade des neuen Haupteingangs einen wichtigen haptischen Akzent, der die Außenwahrnehmung der Liegenschaft der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) positiv weiterentwickelt.

Umbau/Modernisierung Laborgebäude Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft, Häuser 1 u. 2

Labor | Foto: Eva Hartmann

Neubau „Ambulantes Reha Zentrum Jena“ der Gräflichen Kliniken

Jena | Ebereschenstraße 1/3

Planungsbüro  Architekturbüro Stadermann - Architekten BDA, Hausen

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Ottmar Stadermann

Bauherr  Werner Baubetreuungsgesellschaft mbH, Leinefelde-Worbis

Fertigstellung  März 2013

Das „Ambulante Reha Zentrum Jena“ hat seinen Sitz in einem der Zwillingsgebäude am Salvador-Allende-Platz, welche hier in besonders markanter, repräsentativer und dennoch zeitloser Architektur das städtebauliche Bild prägen. Die Häuser zeigen je eine Gebäudekomposition aus einem liegenden Glasriegel (Erdgeschoss), auf dem beidseitig zwei quadratische, überkragende, zweigeschossige Hauptbaukörper schweben, die durch einen eingeschossigen Mitteltrakt verbunden sind. Die anspruchsvolle Architektur setzt sich auch im Inneren des Reha-Zentrums fort. Ausgehend vom großräumigen, lichtdurchfluteten und doch behaglichen Foyer wird man vom Empfangsbereich, dem Dreh- und Angelpunkt des Gebäudes, in alle zu organisierenden medizinischen Bereiche geführt. Der bewusste Einsatz natürlicher Materialien und farbiger Akzente sorgt für ein einzigartiges Wohlfühlambiente zur Unterstützung der Rehabilitationsmaßnahmen.

Neubau „Ambulantes Reha Zentrum Jena“ der Gräflichen Kliniken

| Foto: Fotoatelier Grimm Leinefelde

Umbau Neurochirurgische Praxis am Roten Turm

Jena | Löbdergraben 28

Planungsbüro  GiSi.ARCHiTECTURE | architekturbüro gisbert bachrodt, Jena

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Gisbert Bachrodt

Bauherr  Berufsausübungsgemeinschaft für Neurochirurgie in Jena

Fertigstellung  März 2013

Planungs- und Umsetzungsziel war die Errichtung von drei Sprechzimmern und einem Behandlungsraum mit Röntgengerät sowie die Integration von diversen Nebenräumen. Es galt, eine Grundrisslösung zu finden, die den öffentlichen Bereich vom Behandlungsbereich sauber trennt. Die partiell unglückliche Fassadengliederung erschwerte das Ziel einer optimalen Raumgliederung, ohne dabei die Aufenthalts- und Erlebnisqualität der Räume zu schmälern. Im Bereich der Ausstattung wurde viel Wert auf kleine Details gelegt. So sind zum Beispiel die Waschtische in den Sprechzimmern in der Wand eingelassen und mit Funktionsmöbeln umrahmt. Diese Maßnahme führt dazu, dass der Waschtisch zurücktritt und der Patient im Mittelpunkt der Arbeit steht. Für die Sprechzimmer wurden spezielle Schreibtische entwickelt, die optimal auf die Arbeitsprozesse ausgerichtet sind und somit unnötige Wege vermeiden.

Umbau Neurochirurgische Praxis am Roten Turm

Rezeption | Foto: GiSi.architecture

Neubau Reihenhäuser „Fuchslöcher“

Jena | Löbichauer Straße 80-94

Planungsbüro  GiSi.ARCHiTECTURE | architekturbüro gisbert bachrodt, Jena

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Gisbert Bachrodt

Bauherr  DOSS Massivbau GmbH, Gera

Fertigstellung  April 2013

Ziele des Entwurfs waren ein separater Gartenzugang bei Reihenmittelhäusern, ein integrierter Garagenbereich, ein natürlich belichtetes und belüftetes Treppenhaus und eine attraktive abwechslungsreiche Fassadenstruktur. Die Gebäude verfügen über vier Ebenen. Das Entree im Basisgeschoss nimmt die Garage, den Hausanschluss- und Technikraum auf. Im ersten Geschoss befinden sich der Koch-, Ess- und Aufenthaltsbereich, der mit verschiedenen Grundrissmustern vom „Loft“ bis zur klassischen Raumzonierung bespielt werden kann. Die folgenden Ebenen sehen die Individualräume vor. Auch hier sind verschiedene Möglichkeiten der Zonierung möglich. Mit diesen variablen Grundrissmöglichkeiten konnten eine Vielzahl von Nutzern mit unterschiedlichsten Vorstellungen und Ansprüchen an ihre persönliche Wohnform gewonnen werden. Durch die Gliederung der einzelnen Häuser und den Fassadenrücksprung des ersten Geschosses wird eine introvertierte Zone im Außenbereich geschaffen.

Neubau Reihenhäuser „Fuchslöcher“

Löbichauer Straße | Foto: GiSi.architecture

Sanierung Wohnanlage Fritz-Ritter-Straße 38-44

Jena | Fritz-Ritter-Straße 38-44

Planungsbüro  Waldhelm GmbH, Jena

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Matthias Waldhelm

Bauherr  GW Wohnen GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main

Fertigstellung  April 2014

Im Plattenbaugebiet Jena-Lobeda stand seit Ende der 1990er Jahre das zwischenzeitlich als Arbeitsamt genutzte ehemalige Arbeiterwohnheim aus dem Jahr 1969 leer. ln Zusammenarbeit von Investor, Stadt und Architekturbüro wurde dem dringenden Wohnungsbedarf in Jena Rechnung getragen und 489 Wohnungen verschiedener Größe geschaffen: Einraumwohnungen für Studenten ebenso wie barrierefreie Wohnungen für Rentner, aber auch Zwei- und Dreiraumwohnungen für kleine Familien. Um das fast 200 Meter lange und sehr gleichmäßige Gebäude optisch aufzuwerten und zu strukturieren, wurde durch Farbfelder auf der Fassade und davor gestellter Balkonanlage, beides mit geschossweise versetzter Anordnung, eine markante Identität geschaffen. Zusätzlich wurden den Eingängen überdachte Briefkastenanlagen in Form von monolithischen Halbportalen, neben denen sich eine Müllsammelanlage verbirgt, vorgesetzt.

Sanierung Wohnanlage Fritz-Ritter-Straße 38-44

| Foto: Thomas Weiß

Neubau „Sonnenhof“

Jena | Sonnenhof 9

Planungsbüro  J. MAYER H. und Partner, Architekten, Berlin

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing, M.Arch. Jürgen Mayer H.

Bauherr  Wohnungsgenossenschaft „Carl Zeiss“ e. G., Jena

Fertigstellung  Februar 2014

Der Sonnenhof besteht aus vier neuen Gebäuden mit Büro- und Wohneinheiten. Diese befinden sich auf einem aus mehreren Parzellen zusammengelegten Grundstück im historischen Zentrum von Jena. Die geplanten einzelnen Baukörper erlauben eine freie Durchwegung des Geländes. Durch ihre Platzierung an den äußeren Grundstücksgrenzen definieren sie einen der mittelalterlichen Stadtstruktur entsprechenden kleinmaßstäblichen Freiraum. Die Außenanlagen führen das Gestaltungskonzept der Gebäude über die Grundstücksgrenzen hinaus fort. Die geplante Verbindung aus Gewerbe, Wohnen und Büro ermöglicht eine kleinteilige und flexible Nutzungsstruktur und gliedert sich auch inhaltlich in das Umfeld ein.

Neubau „Sonnenhof“

Sonnenhof Jena | Foto: J. Mayer H.

Neubau Dreifamilienhaus auf vier Ebenen

Jena | Maurerstraße 51

Planungsbüro  47 - Christoph Geisenheyner Freier Architekt, Weimar

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Christoph Geisenheyner | Dipl.-Ing. Birgit Escherich

Bauherr  privat

Fertigstellung  März 2014

Auf einem engen, baurechtlich belasteten Grundstück wurde der Wunsch der Bauherren nach drei individuellen Wohneinheiten zur Vermietung umgesetzt. Das gemäß B-Plan von 1927 in geschlossener Bauweise zu bebauende Grundstück ist circa 23 Meter tief und 9,20 Meter breit. Das Gelände fällt ab Straßeniveau um circa zwei Meter. Der Neubau wird an die bestehenden Gebäude auf beiden Seiten angebaut, wobei mit dem Gebäuderücksprung auf die Giebelfenster des Nachbarn reagiert wird. Das Erdgeschoss schiebt im teilüberdachten Hof zwei Stellplätze ein und nimmt den Eingang mit Entsorgungs- und Fahrradstellplatz auf. Die erste Wohnung entwickelt sich als Maisonette aus dem Erd- in das Gartengeschoss, welches die Individualräume beherbergt. Im Ober- und Dachgeschoss liegen zwei Dreizimmerwohnungen. Während hier die Individualräume straßenseitig (Osten) zu finden sind, orientieren sich die kommunikativen Funktionen mit den privaten Außenräumen gleichfalls zum kleinen Garten hin (Westen).

Neubau Dreifamilienhaus auf vier Ebenen

Fassade Straße | Foto: Candy Welz

Neubau Wohnhaus mit Garten

Jena | Wackenroder Straße 1

Planungsbüros  bizer architekten, Stuttgart | Koeber Landschaftsarchitektur, Stuttgart

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Katharina Bizer | Dipl.-Ing. Dirk Herker | Dipl.-Ing. Jochen Köber

Bauherr  privat

Fertigstellung  September 2013

Das Gelände des Wohnhauses in Aussichtslage steigt bis zur westlichen Grenze stark an. Die exponierte Lage wird betont, indem die Firstrichtung aus der Hangrichtung herausdreht. Das Gebäude ist gegliedert in Sockelgeschoss, Wohn- und Schlafebene. Diese Ebenen bilden einen lang gestreckten Baukörper mit darüberliegendem Satteldach. Der Dachraum ist offen und erlebbar. Im Westen wird der Baukörper durch einen zweigeschossigen Kubus ergänzt. Um das Haus ergeben sich vier Hofräume: Eingangshof, Wohnhof, Brunnenhof und Bambushof. Sie verstehen sich als Teil der Architektur, nehmen unmittelbar Bezug auf die jeweilig anschließenden Nutzungen im Haus. Ihre Abgrenzung durch Wände und Mauern geschieht nicht hermetisch und sperrt die umgebende Landschaft damit nicht aus. Ein lockerer Hain aus heimischen Bäumen in einer Wiese umgibt Haus und Hof.

Neubau Wohnhaus mit Garten

Ansicht Eingang | Foto: Nico Stengert, Jena

Neubau Verwaltungsgebäude Lebenshilfe Gera

Gera OT Bieblach-Ost | Otto-von-Guericke-Straße 6

Planungsbüro  BVS GmbH Architekt Dipl.-Ing. Klaus Sorger, Gera

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Klaus Sorger | Dipl.-Ing Birgit Gröschel | Dipl.-Ing. Anke Richter

Bauherr  Ortsvereinigung Lebenshilfe Gera Stadt/Land e. V., Gera

Fertigstellung  Januar 2014

Die Ortsvereinigung Lebenshilfe Gera Stadt/Land e. V. errichtete 2013 ein neues Verwaltungsgebäude in unmittelbarer Nähe und gestalterischer Einheit zu dem im Vorjahr erbauten Werkstattgebäude. Beide Bauten haben eine gemeinsame Erschließungsachse und korrespondieren durch Konstruktion, Baukörper- und Fassadengestaltung. In der Verwaltung entstanden auf circa 500 Quadratmeter Büroräume für 14 Mitarbeiter, ein Versammlungsraum sowie Sozial- und Nebenräume. Das Gebäude ist im Wesentlichen eingeschossig, sodass es barrierefrei erschlossen werden kann. Es wurde in Vollholzbauweise aus vorgefertigten Kreuzlagenholzelementen mit je 9,5 Zentimeter dicken Wand- und Dachplatten errichtet, was eine Verkürzung der Bauzeit ermöglichte. Alle Außenflächen wurden mit hochwertigen Dämmmaterialien gedämmt, um den energetischen Anforderungen gerecht zu werden. Die innenseitig teilweise sichtbare Holzoberfläche sowie die großen Stahlfenster mit Dreifachverglasung und integrierter Raffstoreanlage schaffen eine angenehme Arbeitsatmosphäre.

Neubau Verwaltungsgebäude Lebenshilfe Gera

Westfassade | Foto: BVS

Neubau Wohnanlage Friedrich-Engels-Straße 12

Gera | Friedrich-Engels-Straße 12

Planungsbüro  Euen, Wolf und Winter GmbH - Architektur- und Ingenieurbüro, Gera

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Mario Bürger

Bauherr  Wohnungsbaugenossenschaft „Glück Auf“ Gera e. G.

Fertigstellung  September 2013

Durch den Auftraggeber wurde auf einem innerstädtischen Grundstück eine Wohnanlage mit 40 Wohneinheiten errichtet. Die zwei neuen Gebäude ergänzen als dritter Bauabschnitt die bereits realisierten Bauvorhaben Berliner Straße 11 und Berliner Straße 7/9 und runden den Wohnpark Berliner Straße baulich ab. Die Bebauung orientiert sich in Kubatur und Geschossigkeit an der umgebenden Bebauung und reagiert auf die vorhandene topografische Situation durch einen Höhenversatz der beiden Häuser. Wesentlich bei der Gebäudeeinordnung war der vorgegebene Respektabstand zur, als schutzwürdig eingestuften, Grotte an der Nordostecke des Grundstücks durch das Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie. Durch die versetzte Anordnung der Häuser entstehen zwei Wohnhöfe mit differenzierter Freiraumqualität.

Neubau Wohnanlage Friedrich-Engels-Straße 12

Blick auf beide Gebäudeteile | Foto: Christoph Beer

Neubau „Haus der Generationen Brahmenau“

Brahmenau | Am Schulberg 11

Planungsbüro  Metzner, Ignaczak & Partner - Architekten und Stadtplaner, Gera

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Stephan Oertel

Bauherr  Gemeinde Brahmenau

Fertigstellung  Mai 2012

Das „Haus der Generationen Brahmenau“ ist ein Ersatzneubau für die marode und schadstoffbelastete „Gemeindebaracke“. Eine besondere Herausforderung stellte, neben den sehr ungünstigen Baugrundverhältnissen, das stark geneigte Baugrundstück dar. Der mehrteilige, zweigeschossige Baukörper mit seiner L-förmigen Abwinkelung fügt sich durch die klar geordnete und schlichte Gestaltung gut in das ländliche Siedlungsbild ein. Die Fassade wurde in Teilbereichen durch HPL-Dekorplatten verkleidet, deren Verwendung sich im Inneren des Bürgersaales wiederholt. Die im Westflügel untergebrachte Kindertagesstätte „Brahmenauer Kobolde“ kann bis zu 65 Kinder in vier Gruppen aufnehmen. Hier befinden sich auch die Räume der Gemeindeverwaltung sowie ein kleiner Versammlungs- und Vereinsraum. Der Ostflügel fungiert vorrangig als Dorfgemeinschaftshaus: Im Bürgersaal mit großer Empore finden 200 Personen Platz. Hier sind zudem ein weiterer, großer und multifunktionaler Versammlungs- und Vereinsraum sowie die Räume des Jugendklubs untergebracht.

Neubau „Haus der Generationen Brahmenau“

Blick von Südwest | Foto: Stephan Oertel

Umbau/Erweiterung Altenpflegeheim

Ronneburg | Markt 13/14

Planungsbüro  HOFFMANN.SEIFERT.PARTNER architekten und ingenieure, Suhl

Entwurfsverfasser  Dr.-Ing. Thomas Eberlein

Bauherr  Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH, Erfurt

Fertigstellung  April 2013

In Zentrumslage von Ronneburg wurden die Bestandsgebäude Markt 13 und 14 zu zehn altengerechten Wohnungen umgebaut und im rückwärtigen, großflächigen Quartiersinnern ein Pflegeheim als ergänzender Neubau errichtet. Die beiden Bestandsgebäude stehen unter Denkmalschutz. Im Erdgeschoss Markt 14 befindet sich ein Frisör. Das ehemalige Ladenlokal im Erdgeschoss Markt 13 wird zum Bewohnerrestaurant des Pflegeheimes. Die Wohnungen werden über Treppe und Aufzug im Verbinder zum Neubau erschlossen. Das Pflegeheim bietet 69 Pflegeplätze auf circa 3300 Quadratmeter. In den Garten des Pflegeheimes wurden Freianlagen integriert, die sowohl von den Nutzern der Gebäude Markt 13 und 14 als auch der Häuser Markt 15 und 16 genutzt werden können. Die Bestandsgebäude erreichen den Standard KfW-Effizienzhaus 100, der Neubau den Standard KfW-Effizienzhaus 40.

Umbau/Erweiterung Altenpflegeheim

Ansicht Neubau vom Garten | Foto: Michael Miltzow

Freiflächengestaltung Stadtgarten

Pößneck | Krautgasse 4

Planungsbüro  Architekturbüro Martin Raffelt, Pößneck

Bauherr  Kreissparkasse Saale-Orla, Schleiz

Fertigstellung  November 2012

Eine Innenstadtbrache: nicht begeh- und nicht erlebbar für die Städter. Nach einem Seminar über den demografischen Wandel entschloss sich die Kreissparkasse Saale-Orla, das Grundstück zu erwerben und in einen Garten zu verwandeln. Ein Garten mit Erlebnischarakter: Hören, riechen, sehen, schmecken, fühlen kann man hier. Architektur für alle Sinne. Ein kleiner Stadtgarten mit öffentlichen und privaten Flächen: zwei Parkplätze für die Kreissparkasse und eine Terrasse für einen Anwohner. Drei Teichkaskaden, die durch eine Zisterne mit Regenwasser gespeist werden, zwei ungewöhnliche Brücken und geschwungene Wege gliedern den Garten in mehrere Rundgänge. Durch bedacht gewählte Elemente, wie die Birkenwand, die Tore mit Symbolcharakter und die Holzskulpturen, stellt die Oase eine Bereicherung des öffentlichen Stadtraumes dar.

Freiflächengestaltung Stadtgarten

Teichkaskaden mit Brücken | Foto: Architekturbüro Martin Raffelt

Sanierung/Umbau Amtshaus zu Stadtbibliothek „Dr. Konrad Duden“

Schleiz | Am Schlosspark 1

Planungsbüros  Stadt Schleiz, Bauamt, Schleiz | Ingenieurbüro Sittel, Schöndorf

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. Thomas Haberkern | Dipl.-Ing. Wolfram Sittel

Bauherr  Stadt Schleiz

Fertigstellung  Mai 2011

Das ehemalige Reußische Amtshaus ist Bestandteil der historischen, zerstörten Schlossanlage. Im Jahre 2008 erwarb die Stadt Schleiz das ehemalige Amtshaus, das dem stetigen Verfall preisgegeben war, vom Landkreis Saale-Orla. Vor dem Hintergrund der Bibliotheksnutzung sowie unter besonderer Beachtung entsprechender Normen, von Raumstruktur und nachhaltiger Planungs- und Betriebsaspekte erfolgte eine vollständige Entkernung der Gebäudeflügel, im Zentralbaubereich eine Teilrekonstruktion des Treppenhauses mit Sicherung der bestehenden Kreuzgewölbe sowie der Einbau eines Personenaufzuges für eine barrierefreie Nutzung des Gebäudes. Aufgrund des bestehenden Denkmalschutzes für die klassizistische Fassadengestaltung erfolgte eine notwendige Wärmedämmung der Außenwände mit einer vorgeblendeten Trockenbauwand aus Gipskarton im Innenraum. Unter Beachtung eines energie- und kostensparenden Betriebes wurde für die Beheizung ein Erdwärmeflächenkollektor realisiert.

Sanierung/Umbau Amtshaus zu Stadtbibliothek „Dr. Konrad Duden“

Neubau Ferienwohnhaus

Wurzbach OT Titschendorf | Titschendorf 29

Planungsbüro  Architekturbüro HOFFMANN, Bad Steben

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Hoffmann

Bauherr  Halgard Stolte, Prag

Fertigstellung  September 2012

Das Ferienhaus liegt direkt auf dem „Grünen Band“, dem ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen, im Thüringer Schiefergebirge. Die Umsetzung regionaler Baukultur erfolgte durch eine moderne, zeitlose Formensprache unter Verwendung des traditionellen und regional eingesetzten Baumaterials Schiefer. Lokaltypisch sind das Schieferdach und die verschieferte Obergeschossfassade. Mit den in Holz ausgeführten raumhohen Fenstertüren im Erdgeschoss und dem großen Panorama-Eckfenster im Obergeschoss öffnet sich das Gebäude in die Natur. Die Räume wirken dadurch großzügig und lichtdurchflutet. Die offene Wohnform mit Arbeitsgalerie und die individuell geplante Designerküche zeichnen den Charakter des Gebäudes im Innenraum aus. Für Behaglichkeit sorgen der Kamin mit Hypokaustenwand im Obergschoss sowie die Sauna im Badezimmer. Als Heizsystem ist eine Luft-Luft-Wärmepumpe eingesetzt, die Wärmeabgabe erfolgt über Fußbodenheizung. Das Gebäude erreicht den Standard KfW-Effizienzhaus 55.

Neubau Ferienwohnhaus

Panoramafenster | Foto: Architekturbüro Hoffmann

Neubau „Einfamilienhaus K“

Weida | Am Weidabogen 2

Planungsbüro  Architekturbüro Heinrich - exposeearchitekten, Weida

Entwurfsverfasser  Dipl.-Ing. (FH) Tina Heinrich-Körtelt | Dipl.-Ing. (FH) Robert Heinrich

Bauherr  privat

Fertigstellung  Januar 2011

Der individuell geplante Neubau, im Niedrigenergiehausstandard, befindet sich am Fuße des Bergfriedes der Stadt Weida. Der Baukörper gliedert sich in zwei Funktionsbereiche: das zweigeschossige Wohngebäude und dem südlich angegliederten Bürobereich. Im Gegensatz zur überwiegend geschlossenen Nordfassade öffnet sich das Gebäude nach Süden. Die Fenster bieten einmalige Blickbeziehungen zur umgebenden Natur und der nördlich angrenzenden Osterburg. Die beiden Ebenen des Wohnhauses werden durch einen zentral gelegenen Treppenraum und eine großzügige Galerie miteinander verbunden. Offen gestaltete Räumlichkeiten bieten einen fließenden Übergang zum angrenzenden Außenbereich mit Pool und Außenküche. Ein weiterer Freisitz wurde auf der Dachfläche des Bürogebäudes realisiert.

Neubau „Einfamilienhaus K“

Eingangsbereich | Foto: Tina Heinrich-Koertelt

Architektenkammer Thüringen
Bahnhofstraße 39 | 99084 Erfurt | Telefon: +49 (0)361–210 500 | Fax: +49 (0)361–210 50 50
E-Mail: info@architekten-thueringen.de | WWW: www.architekten-thueringen.de

Adresse der Seite: www.architekten-thueringen.de/bauherren/architektur/2014/
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